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Dringender Appell: Blut spenden!

Aufruf des DRK Dringender Appell: Blut spenden!

In Brandenburg drohen Engpässe bei der Blutversorgung. Darum ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) dringend zu Blutspenden auf. Wegen der Ferien und der anhaltenden Hitze gibt es einen regelrechten Einbruch bei den Spenden. Eine Blutgruppe ist derzeit besonders gefragt.

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Quelle: Peter Geisler

Potsdam, Berlin. Die DRK-Blutspendedienste in Brandenburg rufen dringend dazu auf, Blut zu spenden. Denn nicht nur in Brandenburg, bundesweit steht ein Versorgungsengpass direkt bevor, teilte der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mit.

Der Appell des DRK wendet sich an alle gesunden Menschen im Alter zwischen 18 und 73 Jahren. Besonders gebraucht werden momentan Spender mit den Blutgruppen Null rhesus positiv und Null rhesus negativ.

Termine und Informationen zur Blutspende findet man auf der entsprechenden Internetseite (das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem deutschen Festnetz). Zur Blutspende muss der Personalausweis mitgebracht werden!

Etwa 2100 Termine zur Blutspende werden jedes Jahr im Land Brandenburg angeboten. Neun Teams sind täglich landesweit unterwegs.

Jeden Tag werden 650 Blutspenden gebraucht

Allein in den vergangenen Wochen fehlten täglich in einzelnen Regionen bis zu 30 Prozent am Blutspendeaufkommen. An jedem Werktag werden laut DRK allein in Berlin und Brandenburg rund 650 Blutspenden benötigt, um die Versorgung der Patienten in den Kliniken der Region zu sichern. Die meisten Konserven erhalten Krebspatienten, deren eigene Blutzellen etwa durch eine Chemotherapie zurückgegangen sind.

Hitzewelle sorgt für Spendeneinbruch

Als Gründe für den massiven Spendeneinbruch nennt das DRK die Ferienzeit, die sportlichen Großereignisse Fußball-EM und Olympische Spiele und die späte, noch anhaltende Hitzewelle.

33 Prozent der Menschen könnten spenden

Die Zahl der möglichen Blutspenden in Brandenburg ist noch längst nicht ausgelastet, wie eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mitteilte. Bislang spenden etwa drei Prozent der Menschen in Brandenburg und Berlin Blut. Nach gesetzlichen Vorgaben dürften etwa 33 Prozent spenden.

Von MAZonline

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