Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
EVG lässt Pfingsten die Züge rollen

Vorerst kein Streik bei der Deutschen Bahn EVG lässt Pfingsten die Züge rollen

Pfingsten ist gerettet:  Die Gewerkschaft EVG wird in den kommenden Tagen definitiv nicht zum Streik bei der Deutschen Bahn aufrufen. Am Donnerstagabend hatte auch die GDL überraschend ihren Warnstreik beendet, so dass über Pfingsten die Züge normal fahren können. Ob danach erneut Chaos bei der Bahn droht, ist noch offen.

Voriger Artikel
Nach Bahn-Streik: Nicht alle Regios fahren
Nächster Artikel
Maskenmann-Prozess unterbrochen

Über Pfingsten gibt es keine Streiks bei der Deutschen Bahn.

Quelle: dpa

Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat Warnstreiks bei der Deutschen Bahn für die nächsten Tage ausgeschlossen. Beide Seiten wollten am Mittwoch nächster Woche eine Lösung in dem Tarifkonflikt erreichen, sagte die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Freitag in Berlin. "Wenn wir dort nicht erfolgreich sind, gibt es immer noch die Möglichkeit, Warnstreiks zu machen." Sie sei aber zuversichtlich, dass es am Mittwoch zu einer Einigung komme.

EVG ist zuversichtlich

"Wir sind eigentlich kurz vor dem Ziel", sagte Rusch-Ziemba nach einer nächtlichen Verhandlungsrunde mit der Bahn. Man habe sich vertagt, weil die Arbeitgeber noch einmal die Möglichkeit brauche, sich im Vorstand abzustimmen. "Die Bahn hat sich bewegt", sagte die Gewerkschafterin.

Darum geht es der EVG

Sie verlangte aber ein etwas höheres Angebote beim Entgelt und eine kürzere Laufzeit des Tarifvertrags. Laut EVG hat die Bahn Erhöhungen von 3,4 Prozent und von 1,5 Prozent verteilt auf 28 Monate angeboten, verbunden mit einem Mindestbetrag von monatlich 65 Euro in einem ersten Schritt sowie 35 Euro in einem zweiten Schritt. Zudem will die EVG eine Spaltung der Belegschaft verhindern. Darum wird die EVG einen Abschluss nur auf der Grundlage vereinbaren, dass die Tarifverträge inhaltsgleich zu denen der GDL sind. 

EVG drohte mit Streiks

Die EVG hatte vor den knapp zehnstündigen Verhandlungen mit Warnstreiks gedroht, solle die Bahn sich nicht bewegen. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber sagte, dazu bestehe nun kein Anlass. 

GDL und Bahn gehen in die Schlichtung

Am Donnerstagabend hatte auch die GDL überraschend ihren Warnstreik beendet, so dass über Pfingsten die Züge normal fahren können. GDL und Bahn haben sich auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt, das kommende Woche beginnt. Während dieser Zeit wird nicht gestreikt. dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
So läuft die Schlichtung im Tarifkonflikt GDL-Bahn

Doch mehr als ein "PR-Gag": Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Thüringens Landesvater Bodo Ramelow (Linke) sind als Schlichter im Tarifkonflikt zwischen der GDL und der Deutschen Bahn bestellt worden. Während Ramelow bereits unmissverständlich klarmacht, auf wessen Seite er steht, hält sich Platzeck zurück.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Brandenburg

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg