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Brandenburg Ein Schwein sein in dieser Welt
Brandenburg Ein Schwein sein in dieser Welt
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15:03 09.10.2016
In der Besucherritze: die Kleinsten der Hängebauchschweinefamilie vom Kinderbauernhof bei Ribbeck. Quelle: Evelyn Vergin
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Potsdam

Wie jede Woche hat die MAZ auch diesmal Leser dazu aufgerufen, sich einen kreativen Text zu einem Leserfoto auszudenken. Das aktuelle Bild der Rubrik „Der flotte Spruch“ zeigt eine kuschelnde Schweinefamilie. Die Hängebauchschweine hat Evelyn Vergin auf dem Kinderbauernhof bei Ribbeck entdeckt und schrieb dazu: „Uns geht’s saugut“. Vielen Dank für das Motiv. „Na Muttern, diese Massentierhaltung gefällt uns!“, schreibt C. Suchner aus Dallgow. Einige Leser animierte das Bild sogar zum Dichten. Eine Auswahl der schönsten Einsendungen:

„Immer schön im Reißverschlussverfahren einordnen!“, lautet der Vorschlag von Carola Hoffmann aus Sieversdorf-Hohenofen.

Sabine Tietz aus Potsdam ließ sich davon inspirieren, dass die Aufnahme nahe Ribbeck entstand: „Mama, Papa und wir vier mittendrin
sind so müde und satt von den saftigen Birn.“

Heike Fredrich aus Brandenburg schickt mehrere Vorschläge: 1. „Welch süße Schweinerei.“ 2. „Schweinerei im 6er Pack.“ 3. „Eins plus eins macht sechs.“

Katrin Viertel aus Brandenburg: „Hey Rasselbande, drängelt nicht so. Jeder darf mal unten liegen.“

Margit Semmler-Grades Beitrag aus aus Premnitz: „Auf welcher Seite ist meine Milchbar?“

Mechtild Becker aus Pritzwalk kommentierte: „Flotter Spruch? Von Euch? Brauchen wir nicht, seht doch, wir sind eine komplett glückliche Familie!“

„...der Nachwuchs zeigt auch keine Falten...“

Elli Lilge aus Beelitz hat ein Gedicht geschickt:
„Seht her! Familie groß und klein,
ruht mittags aus, es sind ja Schwein.
Dick und rund, die beiden Alten,
der Nachwuchs zeigt auch keine Falten.
Ein Beispiel sie uns Menschen geben,
beschützt und friedlich miteinander leben.
Das sollen wir uns alle merken
und mit aller Kraft den Frieden stärken.“

Auch Helmut Schumacher aus Luckenwalde reimte:
„Ruhig schläft der Eber. Er ist wohlgestimmt.
Weil seine Kinder alle brave Ferkel sind.
Nicht nur seine Frau, die Sau, alleine;
die ganze Verwandtschaft, alles brave Schweine.“

Die gleichen Gedanken finden sich im Gedicht von Klaus Lehmann aus Ludwgisfelde:
„Der Eber träumt von seiner Frau,
doch seine Liebste ist ne Sau.
Nicht nur die alte Sau alleine,
auch die Verwandtschaft – alles Schweine.“

Noch eine Dichterin – Thea Braunschweig aus Schwielowsee:
Schweineidylle
„Nanu, was liegt denn da im Stroh?
Ne Schweinefamilie, das ist wo?
Bei Ribbeck auf ’nem Bauernhof für Kinder
dort und nirgends minder!
Ein schöner Anblick, pure Harmonie,
so viel Ruhe, Ausgeglichenheit.
Und das in unserer so stressigen Zeit!
Möge diese Idylle überall so sein!
Wille muss da sein, es macht die Seele rein.“

Facebook-Kommentar: „Ab in die Besucherritze“

Auch auf der MAZ-Facebook-Seite kam das Bild gut an. Dort schrieb Tina Stolp zum Bild: „Ab in die Besucherritze“. Marco Hoffmann: „Was für’ne Schweinerei.“ Veronika Baer: „Ist das eng, wir fühlen uns wie Hot dogs.“ Romy Duckstein: „Farbe war alle.“ Virginia Birr: „Zusammen ist man weniger allein.“ Janine Reuter fielen zwei Reime ein: „Das Glück, es lauert überall, manchmal sogar im Schweinestall.“ Reim zwei: „Es grunzt der Hahn, es kräht das Schwein. So schön kann’s auf dem Land nur sein.“

Von MAZonline

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