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Brandenburg Ein Strukturwandel-Konzept für die Lausitz muss her
Brandenburg Ein Strukturwandel-Konzept für die Lausitz muss her
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07:27 15.05.2017
Quelle: dpa
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Potsdam

Die Bauindustrie in Brandenburg und Sachsen fordert von den beiden Landesregierungen ein klares Konzept für den Strukturwandel in der Lausitz. Es sei wichtig, in der Braunkohleregion weitere industrielle Kerne zu schaffen, hieß es von den Bauindustrieverbänden für die Regionen Berlin-Brandenburg und Sachsen/Sachsen-Anhalt. Auf Firmen aus der Bauwirtschaft, die Kooperationen mit Tagebauen und Braunkohlekraftwerken haben, kämen mit der schwindenden Bedeutung des fossilen Energieträgers große Aufgaben zu, um die Auftragslage in der Region stabil zu halten. Die Verbände appellierten zugleich an die Firmen, sich frühzeitig breiter aufzustellen und ihr Portfolio zu erweitern.

Der sächsische Bauindustrieverband nennt Beispiele: Eine Firma, die etwa für den Gleisbau im Tagebaugebiet tätig ist, könnte Kontakt etwa zur Deutschen Bahn oder Straßenbahnunternehmen suchen. Und ein Unternehmen, das für die Isolierung von Kraftwerksbauten zuständig ist, könnte sich nach Alternativen im Hochbau umschauen.

In der Lausitz liegt das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands mit derzeit rund 8000 Beschäftigten. Vier Gruben und mehrere Braunkohlekraftwerke sind aktiv. Jüngst hat der Tagebaubetreiber Leag mit Sitz in Cottbus, der das Revier im Herbst von Vattenfall übernommen hatte, die einstigen Ausbaupläne des Gebiets deutlich zurückgeschraubt.

Mit der Wende waren bereits viele Gruben aus DDR-Zeiten in der Lausitz geschlossen worden, nur ein kleiner Teil war damals weiter betrieben worden. Tausende hatten ihren Arbeitsplatz verloren. Es war ein regelrechter Strukturbruch.

Am Dienstag wollen die beiden Bauindustrieverbände an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) in einer Fachveranstaltung über den Strukturwandel in der Lausitz und die Folgen für die Bauwirtschaft sprechen, wie sie ankündigten. Das Treffen ist auf dem Campus in Senftenberg geplant.

Von Anna Ringle

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