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Brandenburg Ein Sturm fegt über Brandenburg
Brandenburg Ein Sturm fegt über Brandenburg
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18:08 25.07.2015
Die Baumkronen sind mit Laub bedeckt. Dadurch haben Sturmböen eine größere Angriffsfläche. Quelle: dpa
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Brandenburg

Sommer, Sonne, Wochenende: Eigentlich die besten Voraussetzungen für Ausflüge in der Mark. Doch das Wetter macht den Brandenburgern in den Abendstunden einen Strich durch die Rechnung - ein Sturmtief zieht über das Land.

Tagsüber bleibt es noch schön bei sommerlichen 25 bis 27 Grad und Sonnenschein. Gegen Samstagabend schlägt das Wetter dann um. Das Sturmtief „Zeljko“ zeigt seine Auswirkungen. Der Wind bläst zwischen 75 und 85 Kilometer pro Stunde. Mitunter gibt es heftige Schauer und starke Böen. Es sei möglich, dass sich sogenannte Stacheljets bilden. Dabei wird in einem eng begrenzten Gebiet Luft aus großer Höhe in der Form eines Stachels nach unten gesaugt. In diesem Fall können Böen sogar 105 Kilometer pro Stunde erreichen.

Trotzdem kommt Brandenburg noch relativ glimpflich davon. Der Südosten hat sogar noch weniger zu befürchten, als der Nordosten in der Mark. Dennoch sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. „In den Geschwindigkeiten ist noch Luft nach oben und unten“, sagt Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. Normalerweise werden diese Windgeschwindigkeiten in anderen Jahreszeiten recht gut weggesteckt. „Momentan ist die Situation durch die belaubten Bäume schwierig. Sie bieten eine große Angriffsfläche, da kann durchaus mal ein größerer Ast abknicken oder gleich ein ganzer Baum umkippen“, so der Fachmann.

Sonntag beruhigt sich die Lage. Ein paar harmlose Quellwolken, Sonnenschein und etwas kühlere Temperaturen: Der Süden Brandenburgs bekommt noch einmal sommerliche 25 Grad. „Im Norden mutet das Wetter bei Temperaturen um 20 Grad schon etwas herbstlich an“, prognostiziert Herold.

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Von MAZonline

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