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Brandenburg Ein Supermarkt für Lebensmittel 2. Wahl
Brandenburg Ein Supermarkt für Lebensmittel 2. Wahl
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13:36 10.05.2017
Einige Supermärkte bieten bereits sogenannte B-Ware an. Quelle: Jonas Schöll
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Berlin

Drei Jungunternehmer wollen in diesem Sommer für Lebensmittel zweiter Wahl einen Onlineshop und einen Supermarkt in Berlin eröffnen. Auf der Suche nach Investoren im Internet, die noch bis 2. Juni läuft, ist die angestrebte Mindestsumme von 50 000 Euro zusammengekommen, wie der Mitgründer des Projekts SirPlus, Raphael Fellmer, am Mittwoch mitteilte.

Landwirte, Produzenten und Händler sollen demnächst auf einer Plattform online Nahrungsmittel anbieten können, die sonst nicht vermarktbar wären. „Es gibt bislang keinen Sekundärmarkt für überschüssige Lebensmittel, und genau den wollen wir schaffen“, sagte Fellmer.

Die Lebensmittelindustrie arbeite hochgradig ineffizient. „10 bis 50 Prozent der Lebensmittel werden auf dem Acker liegen gelassen oder bleiben an den Bäumen hängen“, stellte Fellmer fest. Das liege an einer Überproduktion oder weil die Früchte nicht den geltenden Schönheitsstandards für Form, Farbe oder Größe entsprächen. Die von SirPlus weiterverkauften Erzeugnisse sollen deutlich billiger sein als vergleichbare Ware erster Wahl.

Raphael Fellmer im Jahr 2013 mit Tochter Alma und Frau Nieves. Quelle: privat

Raphael Fellmer experimentiert seit Jahren mit einem Leben jenseits der Wegwerfgesellschaft. 2013 hat er darüber ein Buch geschrieben: „Glücklich ohne Geld“.

Von Bernd Röder

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