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Einbaum-Nachbau besteht Bewährungsprobe

Erfolgreiche Probefahrt Einbaum-Nachbau besteht Bewährungsprobe

Ein im archäologischen Museum entstandene Einbaum wurde am Samstag getauft und in Brandenburg an der Havel zu Wasser gelassen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit Studenten wurde das Kanu aus einem zwölf Meter langen Eichenstamm geschnitten.

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Georg-Stefan Russew

Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Der Nachbau eines rund 900 Jahre alten slawischen Einbaums hat seine Bewährungsprobe bestanden: Unter Anleitung der mehrfachen Olympiasiegerin Birgit Fischer wurde das Kanu in Brandenburg an der Havel am Samstag zu Wasser gelassen. “Das Neun-Meter-Boot, das wir auf den Namen Hodika getauft haben, lag sehr gut in seinem Element und hat bei Probefahrten seine Klasse nachgewiesen“, erklärte der Chef des Archäologischen Landesmuseums, Franz Schopper.

Einbäume sind seit der Steinzeit in Gebrauch. Das Hodika-Vorbild wurde 1936 in einem Sumpfgelände bei Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark gefunden und stammt Untersuchungen zufolge aus dem Jahr 1100.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit Studenten wurde das Kanu im Archäotechnischen Zentrum in Welzow (Spree-Neiße) aus einem zwölf Meter langen Eichenstamm geschnitten. Dabei ging es unter anderem darum, die historischen Fertigungstechniken zu studieren, erklärte Schopper. Der Nachbau wird nach Abschluss der Tests in Ziesar ausgestellt und soll an das Original erinnern.

Von Georg-Stefan Russew

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