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Brandenburg Einbrecher lieben Berlins „Speckgürtel“
Brandenburg Einbrecher lieben Berlins „Speckgürtel“
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10:28 15.05.2016
Zahl der Einbrüche in Brandenburg gestiegen. Quelle: dpa
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Potsdam

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Brandenburg ist in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Betroffen waren besonders Einwohner im “Speckgürtel“ rund um Berlin, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht. Die Aufklärungsquote ging dagegen deutlich zurück.

Nauen im Visier

Registrierte die Polizei im Jahr 2010 noch 2839 Wohnungseinbrüche, so waren es im vergangenen Jahr bereits 4436 - ein Plus von 56,3 Prozent. Den stärksten Zuwachs in den vergangenen fünf Jahren gab es im Bereich des Polizeireviers Nauen (Havelland) mit knapp 270 Prozent. Die Kripo im Revier Belzig (Potsdam-Mittelmark) musste rund 245 Prozent mehr Wohnungseinbrüche bearbeiten.

Kaum ein Einbrecher wird gefasst

Die Aufklärungsquote dieser Straftaten nahm in Brandenburg in den fünf Jahren von 27,5 Prozent auf 16,7 Prozent ab, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. Nur jeweils 2,5 Prozent der Fälle wurden 2015 im Polizeirevier Bad Belzig und 3,8 Prozent der Fälle im Gebiet der Polizeireviere Beelitz und Teltow (Potsdam-Mittelmark) aufgeklärt. Der Gesamtschaden der Wohnungseinbrüche in der Mark betrug im Vorjahr rund 11,2 Millionen Euro, pro Straftat waren das im Durchschnitt 3887 Euro.

Von MAZonline

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