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Eine Begegnung, die mich verändert hat

MAZ-Volontäre erzählen ihre Geschichten Eine Begegnung, die mich verändert hat

Der Journalismus ist ein vielseitiges Berufsfeld. In ihrem Volontariat erleben die angehenden Redakteure kuriose Geschichten, berichten über aktuelle Ereignisse und treffen auf interessante Menschen. Eine Person hat Volontärin Melanie besonders beeindruckt.

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Volontärin Melanie Höhn (29) am Desk in Potsdam. Zur Zeit ist sie bei den Kollegen in der Online-Redaktion eingesetzt.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam/Ludwigsfelde. Das Volontariat bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung bringt durch bunte Themen und unterschiedliche Ressorts viel Abwechslung mit sich. Zu unserem Alltag gehören Menschen und ihre Schicksale, freudige Ereignisse und bewegende Geschichten. Melanie Höhn, Volontärin im zweiten Jahr, traf im Mai 2016 eine Person, die sie nachhaltig beeindruckt hat. Ihrer Kollegin Lisa hat sie davon berichtet.

MAZ: Melanie, wer ist diese Person, die dich so beeindruckt hat?

Melanie : Er heißt Sadam Alhasan und kommt aus Syrien. Kennengelernt habe ich ihn bei einem Besuch im Flüchtlingsheim Ludwigsfelde, das drei Kollegen und ich für eine Artikelserie besucht haben. Sadam wohnte zu dieser Zeit aber schon nicht mehr dort. Als ich mich dann ein paar Wochen später um das Projekt „Religion in der Region“ kümmerte und den Islam vorstellen wollte, erinnerte ich mich an ihn und wollte unbedingt die Beziehung zu seiner Religion erörtern und seine Geschichte erzählen.

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Wie verlief das zweite Treffen zwischen euch?

Melanie : Fast schon freundschaftlich. Wir haben uns in seiner kleiner Wohnung in Ludwigsfelde getroffen und über so viel gesprochen: den Islam, seine Lebensgeschichte und die Liebe. Total perplex war ich von dem riesigen Menü, das er extra für mich zubereitete. Das hätte für vier Person gereicht.

Was hat dich an Sadam fasziniert?

Melanie : Trotz der Flucht aus seinem Heimatland und der Tatsache, dass seine Familie noch immer dort lebt, war er zuversichtlich, was seine Zukunft betrifft. Er hat viel Mut und Kraft ausgestrahlt und wirklich gut Deutsch gesprochen. Sadam konnte meine Fragen mühelos verstehen und beantworten. Er scheint sehr mit sich und seiner Religion im Einklang zu sein.

Wie erging es dir nach dem Treffen?

Melanie : Ich habe versucht, mich in seine Lage zu versetzen. Im Auto dachte ich noch weiter über all das nach, was er mir erzählte. Die Tränen liefen mir über die Wangen, weil ich einerseits traurig und ergriffen war, was er alles durchmachte, andererseits war ich so unglaublich stolz auf ihn und freute mich, dass er hier in Deutschland ganz neu anfangen kann.

Was nimmst du mit aus der Begegnung?

Melanie : Dass Aufgeben keine Option ist und man für seine Ziele und Träume kämpfen muss. Denn es geht immer weiter, wenn man nur an sich selbst glaubt.

Sadam Alhasan (23) aus Manbidsch, 70 Kilometer von Aleppo entfernt

Sadam Alhasan (23) aus Manbidsch, 70 Kilometer von Aleppo entfernt.

Quelle: Melanie Höhn


Hier könnt ihr über Melanies Begegnung mit Sadam lesen.

Von Lisa Neumann

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