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Endlich wird es warm und sonnig!

Wetter in Brandenburg Endlich wird es warm und sonnig!

Das Maiwetter scheint nun völlig aus dem Häuschen zu sein. Am Mittwoch gab es stellenweise noch Frost am Morgen und nun wird es zum Wochenende schwül-warm und gewittrig. Statt über die Eisheiligen freut sich Brandenburg über die „Schweißheiligen“.

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Es wird warm und sonnig, es muss aber mit Gewittern gerechnet werden.

Quelle: dpa

Potsdam. Das Wochenende wird in Brandenburg zwar wärmer, allerdings bringt es auch Schauer und Gewitter mit sich. „Aus Süden bekommen wir wärmere Luft, die für Höchsttemperaturen über 20 Grad sorgt“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes am Donnerstag. Schon am Freitag kommt Brandenburg mit Temperaturen an die 20 Grad, teilweise auch 21 Grad, in den Genuss der wärmeren Luft. Allerdings gibt es an der Westgrenze schon am Abend Schauer. Denn die warme Luft bringt auch viel Feuchtigkeit mit. Dadurch steigt die Regenwahrscheinlichkeit, und auch Gewitter sind möglich.

Am Samstag muss der Westen mit Niederschlägen und Gewittern rechnen. Am Sonntag verlagert sich das in den Osten. Die Gewitter werden recht kräftig mit Starkregen, wie die Sprecherin sagte. „Aber wenn man nicht von Regen und Gewittern erwischt wird, kriegt man ein bisschen Sonne ab.“ Die Höchsttemperaturen liegen am Samstag bei 21 Grad, am Sonntag bei 22 Grad.

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Alles grünt und blüht, und die Menschen strahlen mit der Sonne um die Wette. Wir zeigen, wie schön der Frühling 2017 ist.

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Erst Unwetter, dann 30 Grad in Sicht

Das schwül-feuchte Wetter dauert noch bis in die nächste Woche hinein an. Als wollte der Frühling etwas wieder gut machen, klettern die Temperaturen sogar noch weiter nach oben. Mitte nächster Woche kündigt sich der erste Hitzetag des Jahres an – allerdings nicht in Brandenburg. Am Oberrhein könnte die 30-Grad-Marke geknackt werden. Der Märker muss sich mit Höchsttemperaturen um 24 Grad zufrieden geben.

Eisheilige werden immer öfter zu Schweißheilige

Dass Mamertus, Pankratius und Servatius frühchristliche Bischöfe und Märtyrer waren, dürfte außer Spezialisten kaum jemand wissen. Als „Eisheilige“ bringen sie die Menschen aber schon seit Jahrhunderten zum Frösteln. Denn die Namenstage im Heiligenkalender vom 11. bis 15. Mai sorgen regelmäßig für Kaltlufteinbrüche, die seit Beginn systematischer Wetteraufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts beobachtet werden.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es bei den Eisheiligen eine Nord-Süd-Teilung. In Norddeutschland gelten vor allem die Tage vom 11. bis 13. Mai als Eisheilige. Im Süden und Südosten Deutschlands zählen noch der 14. und der 15. Mai als Jahrestage von Bonifatius und der kalten Sofia dazu. Diese Zeitverschiebung liegt an den etwa 24 Stunden, die die Kaltluft benötigt, um von der Küste bis zu den Alpen vorzudringen.

In Zeiten des Klimawandels sind die „Eisheiligen“ in den vergangenen Jahren öfter ausgeblieben oder mutierten bei 25 Grad und mehr sogar zu „Schweißheiligen“. Nach Untersuchungen des DWD liegt die Wahrscheinlichkeit von Kaltlufteinbrüchen Mitte Mai vor allem im süddeutschen Raum mittlerweile deutlich unter 50 Prozent.

Von MAZonline

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