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Brandenburg Was Touristen in Brandenburg häufig vergessen
Brandenburg Was Touristen in Brandenburg häufig vergessen
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11:22 05.08.2018
Nicht nur Schlüssel und Smartphones werden im Fundbüro oft abgegeben. Quelle: Franziska Kraufmann/dpa (Symbolfoto)
Potsdam

Brandenburg wird bei Touristen immer beliebter. Mehr als 4,6 Millionen Übernachtungen haben Hotels, Pensionen und Campingplätze bis zum Juni registriert, wie die Tourismusmarketing Brandenburg (TMB) mitteilt. Häufig verlieren oder vergessen Urlauber oder Geschäftsreisende ihre persönliche Habe. Die Gegenstände landen dann oft im örtlichen Fundbüro, wie eine Umfrage der Deutsche Presse-Agentur ergab.

„Ladekabel und Utensilien aus dem Badezimmer gehören zu den am häufigsten vergessenen Dingen bei Übernachtungsgästen“, sagt Sigune Schmidt-Ulbrich, Tourismusmanagerin in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin). In Restaurants, Gaststätten, Biergärten und sogar am Imbiss werde oft die Brille liegen gelassen. Aber auch Autoschlüssel, Einkaufsbeutel oder Jacken und Regenschirme blieben würden vergessen.

3000 Gegenstände werden allein in Potsdam abgegeben

„Es gibt ein örtliches Fundbüro, in dem die Dinge dann aufbewahrt werden“, erläutert die Tourismusmanagerin. Meist würden die Inhaber der Gaststätten die Dinge vorbeibringen. Manche Gegenstände gingen auch für immer verloren. „Bei Paddeltouren landet die ein oder andere Brille im Wasser“, berichtet Schmidt-Ulbrich. Ein Gast habe bei einem örtlichen Kanuverleiher sogar seinen Verlust einklagen wollen, obwohl ihm zuvor eine Halteschnur angeboten worden sei, er diese aber abgelehnt habe.

Mehr als 3000 Gegenstände, darunter auch welche von Touristen, werden jedes Jahr im Fundbüro von Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam abgegeben. „Häufig melden sich die Eigentümer der Sachen nicht“, sagt Stadtsprecher Jan Brunzlow. Daher versuchten die Mitarbeiterinnen im Fundbüro, mögliche Hinweise an den Fundsachen für Rückschlüsse auf den Eigentümer zu entdecken.

Nicht Abgeholtes wird versteigert

Täglich kommen nach Angaben des Sprechers neue Gegenstände in die Schränke und Kammern des Fundbüros. Beispielsweise verlorene und vergessene Smartphones, Digitalkameras, Autoschlüssel – und sogar mal eine Drohne. Damit die Kammern und Kellerräume des Fundbüros nicht überquellen, würden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist versteigert. Diese kann bis zu sechs Monate währen. Die nächste Auktion des Fundbüros ist am 23. August.

Einige Hotels senden ihren Gästen die Fundsachen direkt nach. So zum Beispiel das „Precise Resort Marina Wolfsbruch“ in Rheinsberg. „Wenn das Hauskeeping etwas findet, informieren wir die Gäste und schicken es bei Bedarf zu ihnen nach Hause“, sagt eine Hotelmitarbeiterin.

Von dpa/MAZOnline

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