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Entlassener Sex-Täter gilt als sehr gefährlich

U-Haft-Affäre in Brandenburg Entlassener Sex-Täter gilt als sehr gefährlich

Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov (Linke) sieht keinen Grund, wegen der Cottbuser U-Haft-Affäre zurückzutreten. Aber neue Details über die beiden entlassenen mutmaßlichen Sex-Täter dürften die Opfer und die Öffentlichkeit verunsichern.

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Auf Kinder hatten es beide Freigelassene abgesehen.

Quelle: imago

Potsdam. Im Streit um die Freilassung von zwei angeklagten Sexualstraftätern aus der Untersuchungshaft hat die CDU den Rücktritt von Linken-Justizminister Helmuth Markov gefordert. Er sei verantwortlich, weil die Gerichte nicht genügend Personal hätten.

Auf Anordnung des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (OLG) waren die wegen Missbrauchs an Kindern angeklagten Männer kürzlich aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Grund: Das Cottbusser Landgericht wollte, weil es Termine nicht besetzt bekam, die Untersuchungshaft auf mehr als sechs Monate ausdehnen.

Beunruhigende Details zu den beiden Entlassenen hat das Innenministerium am Donnerstag bekannt gegeben. So halten die Ermittler einen der Männer für so gefährlich, dass die Staatsanwaltschaft Cottbus für ihn Sicherungsverwahrung erwägt – also Freiheitsentzug zum Schutz der Allgemeinheit nach Absitzen einer regulären Freiheitsstrafe. Der Mann hatte in Cottbus mehrere Kinder sexuell missbraucht. Er ist einschlägig vorbestraft. Polizisten haben den Mann nach seiner Freilassung aufgesucht und ihm klar gemacht, dass er unter Beobachtung steht. Rund um die Uhr überwacht wird er aber nicht.

Laut Schröter ist der andere Täter gar nicht mehr in Brandenburg. Er sei an eine Meldeadresse „außerhalb des Landes“ entlassen worden. Laut Minister sind die dortigen Behörden informiert.

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Von Ulrich Wangemann

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