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Brandenburg Entlastung nötig
Brandenburg Entlastung nötig
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20:18 13.01.2019
Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause (Symbolbild). Quelle: Oliver Berg/dpa
Potsdam

Der größte Pflegedienst in Brandenburg – das sind, wie in den meisten Ländern, die pflegenden Angehörigen. Sie kümmern sich rund um die Uhr zu Hause. Sie gehen oft bis an die Grenze der körperlichen und psychischen Belastung und darüber hinaus.

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Sozialverbände und Experten warnen schon länger davor, dass einem Teil dieser Menschen der Vollzeitjob, der den kompletten Alltag bestimmt, zu anstrengend wird und deshalb einen Ausstieg erwägen. Doch was würde passieren, wenn in Brandenburg die pflegenden Angehörigen plötzlich nicht mehr pflegen?

Betroffene müssten in Heime

Das wird nicht sofort passieren, sollte aber die Politik nicht kalt lassen. Denn viele Betroffene müssten in Heimen untergebracht werden. Ambulante Dienste fehlt oft selbst das Personal, um einspringen zu können. Das kann man sich momentan nicht vorstellen und schon gar nicht wünschen – beim Blick auf die Lage in vielen Pflegeheimen.

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Also sollte man dringend Angehörige entlasten. Dafür liegen eigentlich viele passgenaue Ideen auf dem Tisch – von Auszeiten, Kurzzeitpflegen bis zu Haushaltshilfen. Doch diese guten Ansätze, die Bund und Land unterstützen, bleiben oft ungenutzt. Weil sie zu wenig bekannt sind und einen zu großen bürokratischen Aufwand bedeuten. Und der muss dringend abgebaut werden.

Von Igor Göldner

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