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Er schaffte auch 150 Sachen

Trabi-Geschichten Er schaffte auch 150 Sachen

Er gehörte nun mal zur Familie: der Trabant. Am 7. November hat er Geburtstag. Der Trabi wird 60 Jahre alt. Die MAZ sammelt Fotos und Erinnerungen an die DDR-Rennpappe. Bernd Maywald aus Jüterbog zeigt, was mit einem Trabi mit Polo-Motor gelingen kann.

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Bernd Maywalds Trabi-Vergleich. Leserfoto: Guido Schenkendorf

Quelle: Leserfoto Guido Schenkendorf

Jüterbog. Er gehörte nun mal zur Familie: der Trabant. Am 7. November hat er Geburtstag. Der Trabi wird 60 Jahre alt. Die MAZ sammelt Fotos und Erinnerungen an die DDR-Rennpappe. Bernd Maywald aus Jüterbog zeigt, was mit einem Trabi mit Polo-Motor gelingen kann.

Bernd Maywald zwischen seinem Trabant 601 Kombi (rechts), dessen Auspuff stets per Gemisch gut „konserviert” wurde, und dem allerletzten Trabant 1.1 Kombi (links), der neu im Handel erhältlich war. Kauf und Erstzulassung 1996. Dessen Auspuff rostet dank Viertaktmotor mangels Gemisch schneller, muss also häufiger ausgewechselt werden. Das kann man mit der bei Trabi-Kennern gut bekannten „Hochklapp-Hebebühne” schnell erledigen. Den vorgeschalteten originalen U-Kat hatte Maywald gleich nach Kauf gegen einen G-Kat auswechseln lassen.

Mit dem 601er (erworben 1992, vorher hat er nie ein Auto besessen, nur SR1 und MZ) fuhr Maywald noch durch ganz Deutschland. Wobei jedoch auf Autobahnen das Überholen von Lkws mühsam war wegen unzureichender Höchstgeschwindigkeit.

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Der Trabant, das beliebteste Auto der DDR, feiert am 7. November 2017 seinen 60. Geburtstag. MAZ-Leser zeigen aus diesem Anlass ihre Rennpappen – damals und heute. Darunter sind ganz außergewöhnliche Exemplare.

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Beim Trabant 1.1 mit in Chemnitz gebautem Polo-Motor gibt es dieses Problem nicht mehr, denn der schafft – bei üblicher Reisegeschwindigkeit von 120 km/h – auch mal 150 Sachen. Bei Rückenwind noch mehr. Aber man weiß nie wie viel, weil die Nadel im Tacho bei 150 km/h an einen Stift anschlägt, also mehr nicht anzeigen kann.

Kleiner Trabant ganz groß

So hat Maywald mal auf dem A9-Autobahn-Abschnitt mit leichtem Gefälle ab Dessauer Elbbrücke in Richtung Berlin einen Mercedes überholt. Vermutlich hat der Mercedes-Fahrer sein Auto an der nächsten Abfahrt verkauft ... Mit dem 1.1er war Maywald bereits in Frankreich, Belgien, Polen und Umgebung unterwegs.

Apropos Erstzulassung Trabant 1.1 im Jahre 1996: Eigentlich galten 1996 nicht mehr die Bedingungen, unter denen ein Trabant, egal ob mit Zweitakt- oder Viertaktmotor, hätte erstzugelassen werden dürfen. Man wandte deshalb einen Trick an, der in der Zulassungsbescheinigung so formuliert wurde: “FZ GILT BEZ:§47 STVZO ALS VOR DEM 31.12.92 ERSTMALS IN DEN VERKEHR GEKOMMEN”. Der Trick ist das ”gilt als...”

Und Ihre Trabi-Geschichte?

Sie besaßen auch einen Trabanten und haben eine schöne Geschichte zu erzählen? Dann schreiben Sie uns!

Von MAZonline

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