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Erneut Gift-Eier in Berlin aufgetaucht

Fipronil-Skandal Erneut Gift-Eier in Berlin aufgetaucht

Ein Berliner Einzelhändler wurde am Wochenende mit Fipronil-Eiern beliefert. Da der Händler aufmerksam war, sind die Gift-Eier aber nicht in den Handel gekommen. Unterdessen beschäftigt der Skandal nun auch die deutsche Justiz.

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Quelle: dpa

Berlin. Erneut ist eine Lieferung von mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eiern in Berlin aufgetaucht. Ein Einzelhändler habe gemeldet, bereits am Wochenende betroffene Chargen erhalten zu haben, sagte ein Sprecher der Verbraucherschutzverwaltung am Montag. Der Händler habe umgehend reagiert, die Eier seien nicht in den Handel gelangt. In Brandenburg zeigten sich die Händler und Verbraucher am Wochenende entspannt.

Gefahren sind überschaubar

Bereits in der vergangenen Woche waren Lieferungen von Fipronil-Eiern sowie von verarbeiteten Produkten nach Berlin bekanntgeworden. Verbraucher könnten sich auf der Webseite lebensmittelwarnung.de über belastete Ware informieren, hieß es aus der Berliner Verwaltung.

Die Verwendung von Fipronil bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist in der EU verboten. Bei den bisher gemessenen Konzentrationen sind die von Fipronil-Eiern und -Produkten ausgehenden Gefahren für Verbraucher aus Expertensicht allerdings überschaubar. In hohen Dosen kann das Gift für Menschen aber gefährlich sein.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Indes beschäftigt der Skandal nun auch die Justiz in Deutschland: Die Staatsanwaltschaft Oldenburg leitete gegen niedersächsische Landwirte ein Ermittlungsverfahren ein, sagte Sprecherin Gesa Weiß am Montag. Es bestehe der Verdacht, gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz verstoßen zu haben. Betroffen seien die Verantwortlichen niedersächsischer Eierbetriebe, in denen Eier positiv auf Fipronil getestet wurden. Weitere Details nannte die Sprecherin zunächst nicht. Bislang waren Ermittlungsverfahren in Belgien und den Niederlanden bekannt.

Von MAZonline/ dpa

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