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Brandenburg Erneut „Volkstod“-Gräber in Südbrandenburg
Brandenburg Erneut „Volkstod“-Gräber in Südbrandenburg
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14:34 03.08.2015
Fackelmarsch der rechtsextremen „Spreelichter“ Quelle: MAZ/Screenshot Youtube
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Schipkau

Die Serie rechtsextremistischer Propagandadelikte in Südbrandenburg reißt nicht ab. In der Nacht zu Montag errichteten Unbekannte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneut symbolische Gräber, wie die Polizei mitteilte. Vor dem Eingang des Bürgerzentrums in Schipkau schütteten sie zwei Erdhügel auf, platzierten darauf Teelichter und Holzkreuze mit der Botschaft „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“.

Es ist schon der fünfte Vorfall dieser Art seit Ende Juni in Südbrandenburg. Laut Polizei ermittelt der Staatsschutz intensiv in der Frage, ob ein Zusammenhang zu der 2012 verbotenen rechtsextremen Vereinigung „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ besteht. Die auch unter dem Namen „Spreelichter“ agierende Gruppierung hatte mit aufwendig inszenierten Videoclips, etwa von Fackelmärschen, im Internet große Aufmerksamkeit erzielt.

Zu ihren zentralen Inhalten zählte die „Volkstod“-Kampagne, die sich gegen eine offene Einwanderungsgesellschaft richtet. Der Begriff „Volkstod“ war schon Anfang des 20. Jahrhunderts Teil völkischer Ideologien und wurde später von den Nationalsozialisten übernommen.

Von Bastian Pauly

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