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Brandenburg Erst Ü30-Hitze, dann folgen Unwetter
Brandenburg Erst Ü30-Hitze, dann folgen Unwetter
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10:31 30.05.2017
Heute ist wieder Abkühlen angesagt.  Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

 Am Dienstag wird es heiß: Bis zu 34 Grad werden in Brandenburg und Berlin erwartet. Der diesjährige 30. Mai hat somit gute Chancen, sowohl in Brandenburg als auch in Berlin einen neuen Hitzerekord für den Tag aufzustellen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam am Montag mitteilte.

In Lübben war es am wärmsten

Am Montag war es bereits vor allem in Südbrandenburg heiß. Am Montagnachmittag war die Temperatur in Lübben (Dahme-Spreewald) mit 30,2 Grad am höchsten. Der Rekord liegt in Berlin schon seit 1885 bei 30,7 Grad, in Brandenburg seit 1998 bei 31,1 Grad.

Regen bringt einen Temperatursturz

Montagabend werden in der Lausitz die ersten Gewitter erwartet. Am Dienstag breiten sich ab der zweiten Tageshälfte unwetterartige Gewitter über die ganze Region Berlin-Brandenburg aus. Vor allem mit starkem Regen ist zu rechen, vereinzelt auch mit Hagel.

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Danach stürzt die Temperatur um fast 10 Grad. Von Mittwoch an ist also mit angenehmeren Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad zu rechnen.

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Trotz der hochsommerlichen Temperaturen in den vergangenen Tagen gehört der diesjährige Monat Mai nicht zu den heißesten. Der höchste Wert, der jemals im Mai in der Region gemessen wurde, liegt bei 35,5 Grad. Das war bereits 1892.

Rentnerin in Aachen vom Blitz erschlagen

In Moskau sind am Montag bei einem kurzen, aber heftigen Sturm mindestens elf Menschen von Bäumen erschlagen worden. Mehr als 70 Menschen hätten medizinische Hilfe gesucht, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Die Behörden gehen von einem Millionenschaden aus.

Auch in Deutschland haben die Unwetter bereits ein Menschenleben gekostet. In Aachen ist eine Frau offenbar vom Gewitter überrascht worden. Sie wurde am Montagabend von einem Blitz erschlagen, während sie auf dem Fahrrad unterwegs war. Einer Mitteilung der Feuerwehr zufolge ließ der Stromstoß die Kette ihres Rades schmelzen.

Von Camilla Kohrs

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