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Brandenburg Erste Brandenburger Bierkönigin gekürt
Brandenburg Erste Brandenburger Bierkönigin gekürt
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13:15 30.08.2015
Caro Käbermann freut sich über den Titel als erste Bierkönigin Brandenburgs Quelle: dpa
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Potsdam/Finsterwalde

Brandenburg hat eine Bierkönigin. Die 28-Jährige Carolin Käbermann aus Finsterwalde ist am Samstag als erste ihrer Zunft gewählt worden. Die Versicherungskauffrau setzte sich unter acht Kandidatinnen auf dem 2. Treffen der Brandenburger Kleinbrauereien in Finsterwalde (Elbe-Elster) durch und trägt die Königskrone nun für zwei Jahre. Dabei will sie die Interessen märkischen Bieres vertreten.

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Biersachverstand gefragt

Voraussetzung für die Wahl waren nicht nur die Liebe zum Brandenburger Gerstensaft, sondern auch Biersachverstand. Zu den Kandidatinnen gehörte auch die 81 Jahre alte Berlinerin Christel Schwanz. Sie belegte den dritten Platz.

In Brandenburg gib es derzeit rund 20 kleine Brauereien. Sie produzieren nach Angaben des Fördervereins der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien durchschnittlich zwischen 500 und 5000 Hektoliter pro Jahr. Trotz des bundesweit zurückgehenden Bierverbrauchs können sie sich über steigende Nachfrage und Wachstumsraten zwischen 10 und 30 Prozent freuen.

Zum 500. Jahrestag des Reinheitsgebotes will der Verein 2016 eine Bierstraße quer durch das Land präsentieren.

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Kleine Brauereien wachsen gegen den Trend

Kleine Brauereien sind in Brandenburg wieder kräftig am Wachsen. Es gebe inzwischen 22 von ihnen, nachdem die Wende zunächst lediglich eine Großbrauerei überlebt hatte, sagte der Vorsitzende des Fördervereins der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien, Jörg Kirchhoff.

Mit ihrer jeweiligen Produktion zwischen 500 und 5000 Hektolitern pro Jahr kämen die kleinen Betriebe kaum der steigenden Nachfrage nach regionalen Bieren hinterher - obwohl sie Wachstumsraten zwischen 10 und 30 Prozent verzeichneten.

Insgesamt sinkt der Bierdurst in Deutschland allerdings nach und nach. Dass die kleinen Brauereien gegen den Gesamttrend wachsen, führte Kirchhoff auf die Sortenvielfalt zurück, die diese in den Markt bringen würden. Dennoch ging eine Hand voll Brandenburger Betriebe in den vergangenen rund 20 Jahren wieder ein.

Von MAZonline

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