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Brandenburg Erste Preisträger sind Chorin und Altranft
Brandenburg Erste Preisträger sind Chorin und Altranft
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18:02 13.06.2018
Seit Jahren beliebt: der Choriner Musiksommer. Quelle: dpa
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Potsdam

Der in diesem Jahr erstmals vergebene Berlin-Brandenburg-Preis geht an zwei Brandenburger Kultureinrichtungen: den Choriner Musiksommer und das Oderbruch Museum Altranft. Der undotierte Preis wurde am Mittwochabend von Brandenburgs Kulturstaatssekretärin Ulricke Gutheil und Frank Nägele, Berlins Staatssekretär des Regierenden Bürgermeisters, in Potsdam überreicht.

Preis für „herausragende Leistungen“

Ausgelobt wird der Berlin-Brandenburg-Preis von der Stiftung Zukunft Berlin, der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte und dem Verein Pro Brandenburg. Ihr Anliegen ist es, „herausragende Leistungen für die aktuelle Entwicklung der gemeinsamen Region“ auszuzeichnen – „aus Begeisterung für die gemeinsame Region – aber auch gegen verbreitete Unengagiertheit und Lieblosigkeit“, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt.

Prominente Jury

Ausgewählt werden die Preisträger von einer 17-köpfigen Jury. Zu ihr gehören unter anderem der Generalintendant des Humbold Forums, Hartmut Dorgerloh, Brandenburgs Landeskonservator Thomas Drachenberg, sein Vorgänger Detlev Karg, RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Zukunft Berlin, Volker Hassemer und der Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kurt Winkler.

Der Choriner Musiksommer sei eines der „herausragenden Festivals in der Kulturlandschaft der Region“, sagte RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus in seiner Laudatio. Seit 1964 werden in der halboffene Klosterruine in Chorin (Barnim) klassische Konzerte veranstaltet. Das Oderbruchmuseum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) entstand 2016 als soziokulturelle Einrichtung aus dem in den 70er-Jahren gegründeten Freilichtmuseum.

Von Mathias Richter

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