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Ex-Feuerwehrchef im Visier der Justiz

Betrugsvorwürfe Ex-Feuerwehrchef im Visier der Justiz

Die Landesfeuerwehrschule produziert weiter Negativschlagzeilen. Nach dem mutmaßlichen Neonazi-Skandal beschäftigt jetzt ihr früherer Chef Norbert Zoschke die Justiz. Gegen den langjährigen obersten Brandmeister des Landes, der 2014 in den Ruhestand ging, ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wegen Subventionsbetrugs.

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Quelle: dpa

Potsdam. Betrugsvorwürfe gegen Brandenburgs langjährigen obersten Feuerwehrmann Norbert Zoschke: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt gegen den früheren Leiter der Landesfeuerwehrschule, wie ein Sprecher gegenüber der MAZ am Donnerstag bestätigte. Laut Polizeipräsidium ist das Landeskriminalamt mit dem Fall betraut.

Zoschke, bis zu seinem Ausscheiden 2014 auch Landesbrandmeister, wird Subventionsbetrug vorgeworfen. Der Landesrechnungshof hatte Ende 2014 in seinem Jahresbericht unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen zur Fahrzeugbeschaffung kritisiert.

Erst im September war die Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) wegen eines möglichen Neonazi-Skandals in die Schlagzeilen geraten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen neun Berufsfeuerwehrleute wegen des Zeigens verfassungswidriger Symbole. Nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde aus Feuerwehrkreisen weitere Kritik laut. Demnach soll es sich nicht um einen Einzelfall gehandelt haben.

Von Bastian Pauly

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