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Brandenburg Ex-NPD-Mann im Vorstand der AfD-Jugend
Brandenburg Ex-NPD-Mann im Vorstand der AfD-Jugend
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10:39 16.03.2016
NPD-Plakat im Wahlkampf. Quelle: dpa
Potsdam

Die AfD duldet trotz Beitrittsverbots für frühere NPD- und DVU-Mitglieder ein ehemaliges NPD-Mitglied in ihrem Umfeld. Der 22 Jahre alte Alexander Salomon aus der Lausitz – früher bei der NPD aktiv und bei Neonazi-Veranstaltungen anwesend – ist Beisitzer im Vorstand der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) in Brandenburg. Darüber berichten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“.

Er war zur Gründung der Partei im April 2013 Beisitzer bei der AfD, legte das Amt und die Mitgliedschaft aber dann nieder. „Alexander Salomon ist nicht mehr Mitglied der AfD“, sagt der Vize-AfD-Landesvorsitzende Andreas Kalbitz der MAZ. Die JA sei zwar die Jugendorganisation der AfD, jedoch ein formell getrennter Verein – mithin sei Salomons Status „satzungskonform“. Zu Salomons AfD-Zeit seien weder er, Kalbitz, noch der heutige AfD-Chef Gauland an der Parteispitze gewesen.

Hintergrund: AfD-Chef Alexander Gauland hatte im MAZ-Interview bekräftigt: „Wer früher in der NPD oder DVU war, darf bei uns nicht Mitglied werden.“ Kalbitz sprach sich für eine Einzelfallbetrachtung aus. Salomons NPD-Mitgliedschaft sei ein „jugendlicher Fehlgriff“ gewesen. Salomon war im September 2011 in die Lausitzer NPD ein- und ein halbes Jahr später wieder ausgetreten.

Das Bundesverfassungsgericht berät derzeit über ein Verbot der rechtsextremen NPD.

Von Ulrich Wangemann

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