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Falsche Rauchmelder-Kontrolleure unterwegs

Whats-App-Nachricht im Umlauf Falsche Rauchmelder-Kontrolleure unterwegs

Falsche Feuerwehrmänner klingeln an der Haustür, um die Rauchmelder zu überprüfen. In der Wohnung stehlen sie dann Wertsachen. Die Warnung verbreitet sich derzeit rasend per Whats App. Zunächst war unklar, ob es überhaupt solche Fälle gibt. In Brandenburg sieht das jetzt aber anders aus.

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Angebliche Rauchmelderkontrolleure treiben offenbar ihr Unwesen.

Quelle: Hübner

Potsdam.
Auch in Brandenburg startet in diesem Jahr die Rauchmelderpflicht. Eine Nachricht, die sich über den Handy-Dienst Whats-App in ganz Deutschland verbreitet, sorgt da für große Verunsicherung: Angeblich klingeln falsche Feuerwehrmänner und behaupten, die Rauchmelder kontrollieren zu müssen.

So verschaffen sie sich Zutritt in die Wohnung von arglosen Menschen, um dann dort Wertsachen zu stehlen oder die Wohnung auszukundschaften. „Nicht reinlassen! Es handelt sich um eine organisierte Verbrecherbande. Bitte gebt die Info weiter“, heißt es etwa in den Handy-Nachrichten.

Falsche Kontrolleure wollten rein

Da sich die Nachricht lawinenartig in ganz Deutschland ausbreitete, bislang aber keine tatsächlichen Fälle bekannt wurden, waren auch die Sicherheitsbehörden verunsichert. Womöglich handelte es sich um reine Panikmache. Nun aber wendet sich das Blatt: Bei der Brandenburger Polizei gingen nun konkrete Hinweise auf falsche Kontrolleure ein. So meldete sich ein Mann aus Großräschen (Oberspreewald-Lausitz), bei dem ein Mann vor der Tür stand, der angeblich von den Maltesern kam und sich mit der Rauchmelder-Legende Zutritt zum Treppenhaus des Mietblockes verschaffen wollte.

Nicht reinlassen, Polizei rufen

Die Polizei stellt klar: Behörden und Einrichtungen, die zu Kontrollzwecken Wohnungen betreten wollen, senden ihre Mitarbeiter grundsätzlich nicht ohne schriftliche Ankündigung zu Ihnen. „Darüber hinaus weisen sich Vertreter von Behörden mit einem eindeutigen Dienstausweis aus“, sagte ein Sprecher. „Verweisen Sie ungebetene Besucher, die ohne Vorankündigung in ihre Wohnräume eindringen wollen, ihrer Wohnung und verständigen Sie die Polizei, die solchen Hinweisen in jedem Fall nachgeht.“

Von Torsten Gellner

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