Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Fast jeder Zweite ist Cybercrime-Opfer
Brandenburg Fast jeder Zweite ist Cybercrime-Opfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:38 08.02.2016
Angriffe im Netz erfolgen in den meisten Fällen mit Viren, Trojanern oder Würmern. Datenklau rangiert auf Platz zwei. Quelle: dpa
Anzeige
Potsdam

Fast jeder Zweite, in Zahlen: 48 Prozent, ist bereits Opfer von Internetkriminalität geworden – in den meisten Fällen über sogenannte Schadsoftware wie Viren oder Trojaner. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Computerhilfe der Deutschen Telekom. Die Meinungsforscher befragten 1.070 Internetnutzer nach ihrem Umgang mit persönlichen Daten im Internet anlässlich des „Safer Internet Day“ am 9. Februar.

Die Angriffe treffen Nutzer aller Altersgruppen und erfolgen am häufigsten mit Viren, Trojanern oder Computerwürmern. 45 Prozent der Befragten sind schon einmal in Kontakt mit so genannter „Malware“ gekommen, zu deutsch schadhafte Software. Es folgen Phishing-Delikte wie die Entwendung von Zugangsdaten mit acht Prozent und Identitätsdiebstahl mit vier Prozent.

Ältere User gehen vorsichtiger mit Daten um

Die Umfrage zeigt auch: Die Sensibilität für den Umgang mit persönlichen Daten im Netz variiert sehr stark. Ältere User sind demnach vorsichtiger als jüngere. So geben insgesamt 54 Prozent der Befragten ihren Namen ohne größere Bedenken im Internet weiter, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 60 Prozent, von den über 60-Jährigen 42 Prozent. Ähnlich ist es beim Umgang mit der E-Mail-Adresse: Hier gab die Hälfte der Befragten an, diese sorglos weiterzugeben, die 30- bis 39-Jährigen sogar zu 61 Prozent. Die vorsichtigste Altersgruppe sind erneut die über 60-Jährigen, von denen nur 36 Prozent ihre E-Mail-Adresse ohne Nachdenken im Netz angeben.

Die sorglose „Generation Selfie“ der 14-bis 39-Jährigen

Mit jedem Klick, jeder Google-Suche, Umfrage, Online-Bestellung und jedem Beitrag in sozialen Netzwerken eine Datenspur zu hinterlassen, ist das Eine. Anders sieht es bei Anschrift, Telefonnummer und Fotos aus: Mit diesen Daten gehen die Befragten deutlich sensibler um. Nur 29 Prozent der Befragten haben kein Problem damit, ihre Anschrift zu nennen, immerhin 21 Prozent geben ihre Telefonnummer ohne Zögern ein. Bei Bildern ist das Ergebnis eindeutig: Nur 13 Prozent der Umfrageteilnehmer geben diese leichtfertig weiter. Sorgloser ist die „Generation Selfie“ (14-39 Jahre): Hier geben 19 Prozent an, Bilder bedenkenlos ins Netz zu stellen, während dies bei der Gruppe über 40 nur acht bis zehn Prozent angeben.

Expertentipps: Zurückhaltung und regelmäßige Updates

„Grundsätzlich sollte man bei der Weitergabe persönlicher Daten im Internet sehr zurückhaltend sein“, betont Jochen Beck, Experte von der Computerhilfe der Telekom. Ansonsten gelten generelle Sicherheitstipps: Software sollte immer auf dem neuesten Stand sein, Passwörter sollten gut überlegt sein und regelmäßig gewechselt werden, Downloads sollten nur von vertrauenswürdigen Seiten der Hersteller geladen werden, so Computer-Experte Beck. Bei Nutzung eines WLAN-Netzwerks sollte dieses mit dem aktuellen Verschlüsselungsstandard gesichert werden. Und schließlich sollten in sozialen Netzwerken private Fotos und Informationen nicht öffentlich gepostet werden.

Von MAZonline

Die Nachricht hatte die Kunstwelt in Aufregung versetzt. Anfang Dezember drangen Diebe in das Atelier des bekannten Malers Markus Lüpertz in Teltow (Potsdam-Mittelmark) ein. Sie erbeuteten Kunstwerke im Wert von mehreren 100.000 Euro. Von den Dieben fehlte jede Spur. Jetzt sind die Bilder wieder zurück.

08.02.2016

Privat chatten oder Fotos teilen: Fast jeder Zweite surft laut einer AGOF-Umfrage am Arbeits- oder Ausbildungsplatz im Netz. Schlimmstenfalls kostet das den Job. Was Arbeitnehmer beachten müssen, hat das Computer- und Technikmagazin Chip zusammengefasst. Dabei geht es auch um die Frage, ob das Plauschen per App dem Büro-Smalltalk inzwischen gleichwertig ist.

08.02.2016

Brandenburgs Polizei leidet seit Jahren unter Personalknappheit und Überlastung. Die Deutsche Polizeigewerkschaft will, dass dem endlich Abhilfe geschaffen wird: mit der Ausbildung von Wach- und Hilfspolizisten, die zum Beispiel beim Objektschutz und bei der Absicherung von Unfällen helfen.

08.02.2016
Anzeige