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Fast überall in Brandenburg brennt es

Neue Brände nahe Potsdam und Neuruppin Fast überall in Brandenburg brennt es

Unter anderem in Potsdam-Mittelmark, Ostprignitz-Ruppin und in der Nähe von Brandenburg an der Havel sind wieder Wiesen und Waldstücke in Flammen aufgegangen. In Gühlen-Glienicke meldete die Polizei am Donnertsag gleich zwei Fälle. Sie geht von Brandstiftung aus.

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Ein Feuerwehrmann im Einsatz in der Nähe von Gühlen-Glienicke.

Quelle: Peter Geisler

Potsdam. Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat erneut eine Serie von Wald- und Flächenbränden in ganz Brandenburg ausgelöst.

In Rädigke (Potsdam-Mittelmark) waren drei Hektar Wald entflammt, 80 Feuerwehrleute aus dem Hohen Fläming löschten erfolgreich. Gleich zwei Fälle meldete die Polizei gestern aus Gühlen-Glienicke (Ostprignitz-Ruppin): Am Mittwochabend brannten in der Nähe des Ortes 300 Quadratmeter Kiefern- und Fichtenwald. 18 Kameraden der Feuerwehr konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Kurze Zeit später standen 150 Quadratmeter Waldboden hinter dem Sportplatz in Flammen. Auch dieses Feuer konnte gelöscht werden. Die Ermittler gehen hier von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Kriminaltechnik sicherte entsprechende Spuren. Auch an der Bundesstraße 167 zwischen dem Abzweig Schönberg und Wulkow mussten 28 Feuerwehrleute löschen.

Bei Neuseddin (Potsdam-Mittelmark) konnte dank der aufmerksamen Besatzung eines Rettungshubschraubers ein größerer Waldbrand verhindert werden. Das Team hatte dichte Rauchschwaden entdeckt. Die Feuerwehr konnte ein Ausufern verhindern, dennoch brannten 500 Quadratmetern nieder.

Auf den Rieselfeldern zwischen Wilhelmsdorf und Wendgräben bei Brandenburg an der Havel haben sich die Flammen neben den bereits vor drei Tagen verbrannten 20 Hektar weitere fünf Hektar geholt. Ein Übergreifen auf den Kiefernwald konnte von 45 Kameraden verhindert werden. Der Brandgeruch zog bis in die Brandenburger Innenstadt. Wegen der geänderten Windrichtung musste der Ort Wendgräben diesmal nicht evakuiert werden.

Es gilt weiter überall die höchste Waldbrandstufe.

Von Claudia Nack

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