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Ferkelzuchtbetrieb muss Betrieb einstellen

Genehmigungen stehen aus Ferkelzuchtbetrieb muss Betrieb einstellen

Um einen Ferkelzuchtbetrieb im Landkreis Spree-Neiße, der bereits in der DDR existierte, zu erhalten, hat der Betreiber ohne Genehmigungen den Betrieb wieder aufgenommen. Doch das Oberverwaltungsgericht hat dem nun ein vorläufiges Ende gesetzt. Der Naturschutzbund möchte sogar eine gänzliche Stilllegung erwirken.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Hornow-Wadelsdorf. Eine Ferkelzucht in Hornow-Wadelsdorf (Spree-Neiße) für tausende Tiere hat ohne Genehmigung den Betrieb wieder aufgenommen - und wurde deshalb vorerst geschlossen. Einige Umweltgenehmigungen waren ausgelaufen und Fristverlängerungen noch nicht genehmigt, teilte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Mittwoch mit.

Mit 230 Säuen in den Ställen wollte der Betreiber offenbar den Bestandsschutz der noch aus DDR-Zeiten stammenden Anlage erhalten. Nach Ansicht des Gerichtes habe es sich aber um einen „Scheinbetrieb“ gehandelt, heißt es im Beschluss des 11. Senats (OVG 11 S 54.15).

Der Naturschutzbund Nabu wollte die Stilllegung der Anlage erreichen. Auch sollten weitere Baumaßnahmen untersagt werden. Nach Ansicht des Gerichts muss aber zunächst das Landesumweltamt über den Antrag auf Fristverlängerung des Besitzers entscheiden.

Von dpa

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