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Brandenburg Feuerwehr und DLRG warnen vorm Betreten der Eisflächen
Brandenburg Feuerwehr und DLRG warnen vorm Betreten der Eisflächen
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15:15 25.01.2019
So fest zugefroren wie hier der Heilige See in Potsdam im Februar 2017 sind die Eisflächen in Brandenburg noch lange nicht. Quelle: foto: Friedrich Bungert
Potsdam

Die Brandenburger bibbern. Eine Woche lang gab es keine Plusgrade mehr. Und dennoch: die Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) raten dringend vom Betreten der Eisflächen in der Region ab.

Offenbar halten sich die Brandenburger bisher daran: „In diesem Jahr gab es für die DLRG Brandenburg noch keinen Einsatz“, sagte Jens Serbser vom Landesverband Brandenburg der MAZ. „Es ist ja aber auch erst drei Tage kalt“, sagte er zugespitzt.

In den vergangenen Jahren waren es meist die kleinen Gewässer, auf deren dünnen Eisflächen Menschen einbrachen. „Das ist zum Beispiel der Dorfteich, bei dem sich einige überschätzen oder der Havelrand, wo Schilf steht“, sagt Jens Serbser. „Dort wird dann eben kurz ausgetestet und sich vom Ufer entfernt.“ Dabei gelte der Grundsatz: Je weiter weg vom Ufer, desto dünner das Eis.

Für das Betreten von Eisflächen hat Jens Serbser einige Regeln parat, die aber keiner grundsätzlichen Freigabe der Flächen entsprechen: 14 Tage am Stück muss die Lufttemperatur deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen, das heißt bei minus fünf bis minus zehn Grad. Erst dann kann man sicher sein, dass das Eis trägt. Die Eisschicht muss mindestens 15 Zentimeter, bei fließenden Gewässern mindestens 20 Zentimeter dick sein.

Bei fließenden Gewässern rät Experte Serbser ohnehin zu besonderer Vorsicht: „Je mehr Bewegung im Wasser ist, desto tiefer muss die Temperatur sein damit es friert“, sagt er.

Von Annika Jensen

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