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Brandenburg Helfer müssen helfen wollen
Brandenburg Helfer müssen helfen wollen
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01:15 10.12.2018
Feuerwehrleute im Einsatz. Quelle: dpa
Potsdam

Der Personalschwund bei den Freiwilligen Feuerwehren nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Doch der Brandschutz, dessen Organisation auf der jahrhundertealten Tradition eigenverantwortlicher Vorsorge der Gemeinden beruht, ist extrem schwer zu reformieren. Geldprämien und andere Vergünstigungen können Anreize setzen, es braucht aber mehr: eine Rekrutierungsoffensive neuen Typs. Der öffentliche Dienst beschäftigt Tausende Frauen und Männer, denen viel am Gemeinwohl liegt. Da man Freiwilligkeit nicht verordnen kann (und darf), liegt in einer strategischen Einstellungspolitik und in Fortbildungen ein Schlüssel zum Erfolg. Wer Feuerwehrerfahrung mitbringt, sollte bei Bewerbungsverfahren einen Bonus gegenüber gleich qualifizierten Konkurrenten haben. Öffentlich Beschäftigte sind besonders geeignet für Zusatzaufgaben im Brandschutz. Der Dienstherr kann ihnen leicht freigeben. Sie sind tagsüber berechenbar verfügbar. Man sollte sich aber hüten, von einer Truppe aus Lehrern und Amtsleuten Wunder zu erwarten. Ohne das technische Wissen und die zupackende Art der vielen privaten Handwerker in den Ortswehren wird keine Feuerwehr bestehen können. Der Satz des Pythagoras bringt nun leider nicht viel, wenn die Pumpe klemmt.

Von Ulrich Wangemann

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