Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Fiktiver Unfall mit Radioaktivität
Brandenburg Fiktiver Unfall mit Radioaktivität
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 15.10.2016
Quelle: MAZ-Archiv
Anzeige
Potsdam/ Brandenburg an der Havel

In Brandenburg ist mit einer Strahlenschutzübung der Ernstfall geprobt worden. Dabei wurde ein fiktiver Lastwagen-Unfall in Brandenburg an der Havel mit einem Brand und dem Austritt von Radioaktivität angenommen, wie das Verbraucherschutzministerium am Samstag in Potsdam mitteilte. Anschließend gab es im ganzen Land Messungen. Die mehrtägige Strahlenschutzübung von Dienstag bis Donnerstag sei erfolgreich verlaufen.

Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Linke) sagte: “Dabei geht es nicht nur um den unmittelbaren Einsatz am Unglücksort, sondern genauso wichtig ist die schnelle und exakte Messung möglicher Radioaktivität, um die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung auch effektiv umsetzen zu können.“ Dem Ministerium zufolge gibt es jedes Jahr eine solche Übung. Hintergrund ist das Strahlenschutzvorsorgegesetz.

Bei der diesjährigen Übung wurden in allen brandenburgischen Landkreisen Proben genommen und unverzüglich zu den Messstellen des Landes gebracht. Außerdem wurden zusätzliche Messungen mit zwei Messfahrzeugen an Bodenflächen in der näheren Umgebung des angenommenen Unfallortes genommen.

Die Messergebnisse bilden die Grundlage für die Entscheidungen des Ministeriums Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann beispielsweise in einem Ernstfall die Aufforderung an die Bevölkerung sein im Haus zu bleiben oder Jodtabletten einzunehmen. Darüber hinaus kann das Aufstallen von Nutztieren oder eine vorgezogene Ernte, damit die Kontamination von Feldfrüchten verhindert wird, angeordnet werden.

Von Anna Ringle

Geltow bei Potsdam nimmt eine Sonderposition unter den Militärstandorten in Deutschland ein. Aus der Henning-von-Tresckow-Kaserne werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr geführt. Und jetzt ist für vier Wochen eine der Kommandozentralen der EU-Truppen zu Gast.

14.10.2016

Per Mausklick bestellt, mit dem Bus ausgeliefert: Brandenburger Lebensmittelproduzenten setzen bei Vermarktung und Logistik auf innovative Modell – und sind damit erfolgreich.

14.10.2016

Ein spektakulärer DNA-Fund gibt Rätsel auf. Gibt es Verbindungen zwischen der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ und missbrauchten Kindern? Eine Spur von Uwe Böhnhardt am Fundort der Leiche der Schülerin Peggy legt das nahe. Die CDU fordert neue Ermittlungen in ungeklärten Fällen aus Brandenburg.

15.10.2016
Anzeige