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Brandenburg Flotter Rückbau von DDR-Kernkraftwerk
Brandenburg Flotter Rückbau von DDR-Kernkraftwerk
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11:51 29.12.2015
Blick ins KKW Rheinsberg. Quelle: Peter Geisler
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Potsdam

Die bundeseigenen Energiewerke Nord (EWN) beschleunigen die Demontage der 1990 abgeschalteten Atommeiler in Lubmin im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns (auch bekannt unter Kernkraftwerk Greifswald) sowie im brandenburgischen Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) und rücken damit vom Konzept der Langzeitverwahrung ab. Bereits im Herbst 2016 soll der erste Schornstein des Reaktorblockes 1 auf dem Kernkraftwerk-Gelände in Lubmin fallen, sagte EWN-Geschäftsführer Henry Cordes.

Der ursprünglichen Strategie zufolge sollten die radioaktiv belasteten Betonhüllen der Reaktoren und Spezialgebäude 50 Jahre stehen bleiben, um natürlich abzuklingen. Dies sollte Kosten sparen und Mitarbeiter vor möglichen radioaktiven Belastungen schützen.

Das Kernkraftwerk am Greifswalder Bodden war zwischen 1973 und 1990 in Betrieb und erbrachte mit einer Gesamtleistung von 1760 Megawatt einen Anteil von elf Prozent des Strombedarfs in der früheren DDR. Wegen Sicherheitsbedenken unmittelbar nach dem Fall der Mauer wurde das Kraftwerk abgeschaltet. Fünf Jahre später begann die Stilllegung. Der Bund finanziert den Rückbau der beiden DDR-Kernkraftwerke in Lubmin und Rheinsberg mit 4,2 Milliarden Euro. Davon sind bislang rund 3,1 Milliarden Euro verbraucht worden.

Nach aktueller Planung wollen die EWN nun bis 2028 die Dekontamination aller Hauptanlagengebäude abschließen. “Danach kann der konventionelle Abriss der großen Gebäude beginnen“, sagte Cordes. Ausgang für die Abkehr von der Langzeitverwahrung war ein Gutachten des TÜV Rheinland im Auftrag der brandenburgischen Landesregierung. Diese sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Langzeitverwahrung teurer geworden wäre als der beschleunigte Abriss, sagte Cordes.

Von MAZonline

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