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Brandenburg Flüchtige streuen Krähenfüße – etliche Autos beschädigt
Brandenburg Flüchtige streuen Krähenfüße – etliche Autos beschädigt
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16:33 23.02.2017
Die Polizei wurde in Bad Liebenwerda bei einer Verfolgung von Metallsplittern ausgebremst. Quelle: Dpa
Potsdam

In Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) hat ein Autofahrer am Donnerstagmorgen Metallkrallen auf die Straße geworfen und damit mehrere Reifenschäden an anderen Fahrzeugen verursacht. Am Morgen meldeten sich bereits mehr als 20 Betroffene bei der Polizei, die Schäden durch die Krähenfüße an ihren Fahrzeugen erlitten hatten. Krähenfüße haben Metallzacken, die in mehrere Richtungen abstehen und auf dem Boden immer so landen, dass ein Zinken nach oben steht. Dem Vorfall ging in der Nacht eine Straftat voraus, zu der möglicherweise ein Zusammenhang besteht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Gegen 3:15 Uhr haben bislang unbekannte Personen zwei Geldausgabeautomaten in Falkenberg/ Elster gesprengt. Die Geldautomaten befanden sich in einem Flachbau. Menschen kamen nicht zu Schaden. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich drei Personen am Tatort, die anschließend mit einem PKW geflüchtet sind.

Polizei muss wegen Metallsplittern auf Straße Verfolgung abbrechen

Gegen 7:45 Uhr entdeckten Polizeikräfte einen auffälligen Audi im nahen Bad Liebenwerda. Während der Verfolgung im Stadtgebiet warfen die Insassen Krähenfüße auf die Straße. Der verfolgende Funkwagen wurde durch die Metallsplitter beschädigt und musste die Verfolgung abbrechen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand kann ein Zusammenhang zwischen den Fahrzeuginsassen, dem Fahrzeug und der Sprengung des Geldautomaten nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch das LKA Brandenburg, BAO Fläming übernommen.

Detonationen verursachen oft erhebliche Schäden an Gebäuden

In Brandenburg wie auch in Berlin werden immer wieder Geldautomaten gesprengt. Einige Fälle aus der Vergangenheit:

Lübben, Oktober 2016: Durch die Detonation in einer Bankfiliale am Markt entstanden erhebliche Schäden – auch an der benachbarten Stadtverwaltung.

Potsdam, September 2016: Eine Potsdamer Panzerknackerbande muss sich vor Gericht verantworten. Die sieben Männer zwischen 22 und 59 Jahren waren offenbar spezialisiert darauf, Geldautomaten in die Luft zu sprengen und Tresore aus ihren Verankerungen zu reißen.

Berlin, August 2016: Hier musste die U-Bahnlinie 7 unterbrochen werden, Züge hielten nicht mehr am U-Bahnhof Jungfernheide im Stadtteil Charlottenburg-Nord. Bis September wurden 13 Geldautomaten-Sprengungen im Berliner Stadtgebiet registriert.

Ein Bild der Verwüstung hinterließ die Sprengung eines Geldautomaten im Juni 2016 in Trebbin in der Industriestraße am Norma-Markt. Quelle: Elinor Wenke

Trebbin (Teltow-Fläming), Juni 2016: Bei der Sprengung eines Geldautomaten wurde auch der angrenzende Supermarkt beschädigt. Die Explosion war so heftig, dass Teile des Dachs durch die Luft geflogen sind.

Elstal (Havelland), Mai 2016: Es entstand riesiger Schaden, weil der Automat in die Wand eines Einkaufszentrums eingebaut war.

Kremmen (Oberhavel), Januar 2016: Unbekannte versuchten in Kremmen, einen Geldautomaten zu sprengen – doch irgendetwas muss dabei schief gegangen sein.

Vehlefanz (Oberhavel), Juni 2015: Die Explosion war so heftig, dass die Bank zerstört wurde und die Teile des Automaten sich quer über die Straße verteilten, wie unsere Fotostrecke zeigt.

Von MAZonline/grm

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