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Flüchtlinge
Kompromiss im Asylstreit mit Berlin
Die Hallen des  Berlin Expocenter Airport in Selchow kommen für Brandenburg als Flüchtlingsheim nicht in Frage.

Im Streit um die Unterbringung von Berliner Flüchtlingen auf märkischem Grund zeichnet sich ein Kompromiss ab. Brandenburg will der Berliner Senatskanzlei anbieten, Asylsuchende in Berlin-ferneren Regionen einzuquartieren – und zwar vorzugsweise Familien. Der Berliner Plan, in Selchow (Dahme-Spreewald) eine Massenunterkunft aufzubauen, ist wohl vom Tisch.

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Flüchtlingsheim in Nedlitz
Asyl am Stadtrand: Die Albanerin Nirvana Dibra (m.) hilft ihrer Tochter beim Radfahren.

Das Asylbewerberheim am Lerchensteig liegt am Stadtrand von Potsdam. Für die Flüchtlinge ist das Leben zwischen weitläufigen Feldern und Wiesen dennoch schön – viele von ihnen waren in ihrer Heimat auch auf dem Dorf zu Hause. Ein Problem aber gibt es: der Bus in die Innenstadt fährt nur alle 40 Minuten.

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Asylpolitik
Ahmad vor einem Stadtplan der Stadt Falkensee.

„Ich bin glücklich hier“, sagt Ahmad (22). Es ist nicht viel, was er sagt. Er versteht noch nicht alles. Er ist aus Syrien geflüchtet, lebt nun bei einer Gastfamilie in Falkensee. Da er ohne Deutsch- und Englischkenntnisse nach Deutschland gekommen war, besucht er neben Sprachkursen auch Alphabetisierungskurse.

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Undercover im Flüchtlingsheim
Shams Ul-Haq als Flüchtling im Asylbewerberheim.

Über Flüchtlinge, Obergrenzen, Integration, Kriminalität und Sicherheit reden alle. Doch wie ist das eigentlich, wenn ein Flüchtling in Deutschland ankommt? Wird er registriert? Wird er untersucht? Wie oft kann er sich anmelden? Shams Ul-Haq (40), Terrorismusexperte, geboren in Pakistan, hat es undercover untersucht: Hier der erste Teil seines Reports aus Eisenhüttenstadt.

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MAZ-Exklusiv: Als Flüchtling undercover
Bei der Registrierung von Flüchtlingen gibt es auch einen Fragebogen.

Flüchtlinge können sich ohne Probleme unter verschiedenen Identitäten anmelden – und untertauchen. Das ist der alarmierende Befund des aus Pakistan stammenden Reporters und Terrorismusexperten Shams Ul-Haq, der sich eine Woche lang verdeckt in Unterkünften in Eisenhüttenstadt, Berlin Tempelhof und Dresden aufgehalten hat.

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Bürgermeister-Bewerber in Kloster Lehnin
Falk Deuter (r.) und der AfD-Landtagsabgeordnete Steffen Königer im Göhlsdorfer Gemeindezentrum.

Wenn es nach dem AfD-Mann Falk Deuter geht, könnten die freiwilligen Flüchtlingshelfer in Kloster Lehnin zu Hause bleiben. Das „Gutmenschentum“ bringe gar nichts, erklärte der Bewerber um den Bürgermeisterposten bei einem Wahlkampfauftritt in Göhlsdorf. Gemeinschaftsunterkünfte für mehrere hundert Leute lehnt Deuter ab.

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Zahl der Flüchtlinge in Mittelmark hat sich vervierfacht
Schlange stehen vor der Behörde – der Landkreis Potsdam-Mittelmark  will die Räumlichkeiten künftig ausbauen.

Lange Schlangen vor der Ausländerbehörde des Kreises in Werder hatten in den vergangenen Wochen Flüchtlinge wie Anwohner im Gutshof verärgert. Nun hat sich die Lage zwar etwas entspannt, denn der Kreis hat mehr Warteplätze geschaffen und Mitarbeiter eingestellt. Dennoch ist mittelfristig eine Zweigstelle der Behörde in Teltow im Gespräch.

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Neue Flüchtlingsunterkünfte
Die neue Flüchtlingsunterkunft in Werder. Viele Bürger befürchten,  dass nicht Familien sondern  überwiegend nur junge Männer in die Gebäude nahe einer   Grundschule einziehen.

In den nächsten Monaten sollen insgesamt 350 Flüchtlinge in ein ehemaliges Lehrlingswohnheim in Werder und eine ehemalige Betriebsstätte in Töplitz einziehen. Die Stadt Werder fordert nun vom Kreis ein Konzept über die Nutzung und Sicherung der Unterkünfte. Auch über die Belegung will die Stadt frühzeitig informiert sein.

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