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Awo als Betreiberin des „Kreml“ bestätigt

Flüchtlinge im alten Landtag Awo als Betreiberin des „Kreml“ bestätigt

Insgesamt 470 Geflüchtete sollen im ehemaligen Landtag auf dem Potsdamer Brauhausberg unterkommen. Ende November war die „Soziale Stadt“ als Betreiber überraschend abgesprungen. Nun übernimmt die Arbeiterwohlfahrt (Awo) die Betreuung. Für Anwohner gibt es am 21. Dezember einen Tag der offenen Tür.

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Das Ex-Parlament wird Asylunterkunft.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) betreibt nun auch die neue Flüchtlingsunterkunft im alten Landtag auf dem Brauhausberg. Das bestätigten die Potsdamer Stadtverordneten am Mittwochabend in nicht öffentlicher Sitzung. Die Awo, die auch andere Asylunterkünfte in der Landeshauptstadt betreibt, war kurzfristig eingesprochen, nachdem der ursprüngliche Betreiber für den „Kreml“ überraschend abgesprungen war. Die „Soziale Stadt“ hatte sich aus dem Projekt zurückgezogen und damit die Stadtverwaltung Ende November kalt erwischt.

Tag der offenen Tür am Montag

Am Montag ab 15 Uhr können sich Anwohner bei einem Tag der offenen Tür einen Eindruck von der Unterkunft im ehemaligen Parlament machen, das zunächst 100 Flüchtlinge beherbergen soll. Im neuen Jahr können nach Umbauten dann bis zu 470 Asylsuchende Platz finden.

Von Marion Kaufmann

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