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Flüchtlinge springen aus Sonderzug

Auf dem Weg nach Berlin Flüchtlinge springen aus Sonderzug

Am Dienstagvormittag machte sich ein Sonderzug mit mehreren Hundert Flüchtlingen auf den Weg von München nach Berlin. Doch immer wieder musste der Zug halten, weil die Notbremse gezogen wurde. Diese erzwungenen Stopps nutzten über 150 Flüchtlinge für den Sprung aus dem Zug. Von ihnen fehlt jede Spur.

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Ankunft in Schönefeld

Quelle: dpa

Potsdam. Knapp 180 Flüchtlinge sind aus einem Sonderzug von München nach Berlin vorher abgesprungen. Mehrfach hätten Flüchtlinge auf der Strecke die Notbremse des Intercitys gezogen, sagte der Bundespolizei-Sprecher Jens Schobranski am Dienstag. Ganze Gruppen von Menschen hätten dann den Zug verlassen. Dies hätten mitfahrende Bahnmitarbeiter berichtet.

Von den 518 angekündigten Menschen kamen laut Schobranski nur 339 am Bahnhof Schönefeld (Dahme-Spreewald) an, 179 fehlten. Die Notbremsungen seien in Sachsen und Sachsen-Anhalt erfolgt, hieß es. Der Sender RBB hatte zuerst im Internet darüber berichtet.

Möglicherweise wollten die Menschen in Berlin nicht offiziell registriert werden. Bekannt ist, dass ein Teil der Flüchtlinge und Einwanderer eigentlich nach Schweden und in andere skandinavische Länder will und deswegen die Registrierung als Asylbewerber in Deutschland umgehen möchte.

Ankunft in Potsdam

In Potsdam sind derweil Hunderte Menschen angekommen. Die Flüchtlinge werden dort in den ehemaligen Ministeriumsgebäuden in der Heinrich-Mann-Allee untergebracht.

Von MAZonline

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