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Brandenburg bringt Flüchtlinge in Ex-Ministerien unter

MAZ-Exklusiv Brandenburg bringt Flüchtlinge in Ex-Ministerien unter

Die Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt ist voll belegt, deswegen bringt Brandenburg ab Montag rund 500 Asylsuchende in Potsdam unter - in früheren Ministerien. Außerdem wird der frühere Landtag auf dem Brauhausberg als Flüchtlingsunterkunft in Erwägung gezogen.

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In Potsdam werden viele Flüchtlinge nun alte Ministeriumsgebäude beziehen.

Quelle: dpa

Potsdam. Das Land Brandenburg will nach MAZ-Informationen ab Montag Flüchtlinge in alten Ministeriumsgebäuden in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee unterbringen. Das ehemalige Sozial- und das Umweltministerium sollen als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden, heißt es aus Regierungskreisen. Zusätzlich werden auf den Parkplätzen Zelte aufgestellt.

Auch der ehemalige Landtag auf dem Brauhausberg ist als künftige Flüchtlingsunterkunft im Gespräch. Rund 500 Menschen, die über Ungarn eingereist sind und nun am Münchner Bahnhof auf ihre Weiterreise warten, soll so geholfen werden. Die Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt samt ihren Außenstellen ist voll belegt. In dieser Woche werden weitere Züge mit Flüchtlingen aus München in Brandenburg erwartet.

Sonderzug aus München trifft in Schönefeld ein

Am Sonntag sind rund 650 Flüchtlinge mit einem Sonderzug aus München am Bahnhof in Schönefeld eingetroffen. Die meisten von ihnen sind aus Ungarn nach München und dann Berlin weitergereist. Die Bahn setzte dafür erstmals einen Regelzug ein. Viele der Flüchtlinge werden nun in Eisenhüttenstadt untergebracht. Weil dort aber alle Plätze belegt sind, werden nun ab Montag viele Flüchtlinge in den früheren Ministeriumsgebäuden untergebracht.

Von Marion Kaufmann

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