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Lage in Flüchtlingsheimen hat sich beruhigt

Nach Massenschlägereien in Berlin Lage in Flüchtlingsheimen hat sich beruhigt

Am Wochenende sind in zwei Berliner Flüchtlingsheimen – in Spandau und in Tempelhof – hunderte Flüchtlinge bei Schlägereien aufeinander losgegangen. Die Bilanz: insgesamt mussten rund 200 Polizisten mussten einschreiten, 20 Menschen wurden festgenommen, es gab mehrere Verletzte. Am Sonntag hatte sich die Lage dann wieder beruhigt.

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In der Flüchtlingsunterkunft am Flughafen Tempelhof ist es am Wochenende zu einer Massenschlägerei gekommen.

Quelle: dpa

Berlin. Die Lage in den Berliner Flüchtlingsheimen hat sich nach den Schlägereien vom Wochenende beruhigt. Am Samstagabend hatte es in einer Flüchtlingsunterkunft in Spandau eine Massenschlägerei gegeben, am Sonntag in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Dort waren nach einem Streit bei der Essensausgabe mehrere hundert Flüchtlinge aneinandergeraten. 120 Polizisten schritten ein und es gab rund 20 Festnahmen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag sei es in den Berliner Flüchtlingsheimen überall ruhig geblieben.

Rund 20 Menschen hat die Polizei in Tempelhof festgenommen

Rund 20 Menschen hat die Polizei in Tempelhof festgenommen.

Quelle: AFP

In der Mertensstraße in Spandau gab es am Samstagabend sieben Verletzte. Dort wurden Sitzgarnituren geworfen, Feuerlöscher entleert und Fenster zerstört. Etwa die Hälfte der 1000 dort untergebrachten Flüchtlinge brachte sich vorübergehend ins Freie in Sicherheit, bis 80 Polizisten die Ruhe wieder hergestellt hatten.

Einen weiteren Streit mit einem Verletzten gab es am Samstagabend zwischen zwei Bewohnern in einer Kreuzberger Flüchtlingsunterkunft in der Müllenhoffstraße. Ein 18-Jähriger schlug mit einem Gürtel auf einen 17-Jährigen ein und fügte ihm damit eine Platzwunde am Hinterkopf zu.

Von dpa

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