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Potsdam empfängt neue Flüchtlinge

Per Bus in die Landeshauptstadt Potsdam empfängt neue Flüchtlinge

In der Nacht zu Freitag hat die Notunterkunft in Potsdam weitere Flüchtlinge aufgenommen. Am Mittag ist zudem ein Zug mit weiteren 100 Menschen in Schönefeld angekommen. Und der Zustrom geht weiter. Noch heute werden weitere Busse mit Flüchtlingen in Berlin erwartet. Wie viele Menschen in Potsdam eine vorübergehende Bleibe finden, ist unklar.

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Die Flüchtlinge werden bei ihrer Ankunft, wie hier am Mittwoch, vom DRK registriert.

Quelle: Rainer Schüler

Potsdam. In Potsdam sind weitere 100 Flüchtlinge eingetroffen, die auf ihrer Flucht aus den Krisengebieten über Bayern nach Berlin und Brandenburg gekommen sind. Sie kamen in der Nacht auf Freitag mit dem Bus in die Landeshauptstadt.

Die Flüchtlinge wurden in die ehemaligen Ministeriumsgebäuden in der Heinrich-Mann-Allee gebracht, die seit Anfang der Woche als Notunterkunft dient.

Wie lange sie dort bleiben und wohin sie danach kommen werden, ist unklar. Normalerweise, so stellte Innenminister Karl-Hein Schröter am Donnerstagabend bei einer Bürgerversammlung in Potsdam klar, bleiben die Flüchtlinge maximal drei bis vier Monate, werden amtlich registriert und werden dann sie anhand eines Verteilungsschlüssels auf die Kommunen im Land Brandenburg verteilt.

Weitere Flüchtlinge unterwegs

Am Freitagmittag ist außerdem ein Sonderzug mit Hunderten Flüchtlingen am Bahnhof Schönefeld Flughafen angekommen, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales mit. Viele von ihnen wurden mit Bussen zum Olympiapark im Berliner Westen gebracht, wo es Plätze in Notunterkünften in Sporthallen gibt. Ob und wie viele nach Brandenburg bzw Potsdam kommen, war zunächst nicht bekannt.

Im Laufe des Tages werden noch drei Busse mit Flüchtlingen erwartet, die zuvor im bayerischen Passau an der Grenze zu Österreich, eingetroffen waren.

Von MAZonline

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