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Zahl der ankommenden Flüchtlinge geht zurück

Brandenburg Zahl der ankommenden Flüchtlinge geht zurück

Pro Tag kommen derzeit etwa 250 Flüchtlinge in Brandenburg an, im September waren es noch mehr als doppelt so viele. Laut der Zentralen Ausländerbehörde geht die Zahl der ankommenden Asylsuchenden deutlich zurück. In Zentralen Unterkünften scheint sich die Lage zu entspannen.

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Viele Flüchtlinge kommen in Schönefeld mit dem Zug an.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Die Zahl der in Brandenburg ankommenden Flüchtlinge ist deutlich weniger geworden. Derzeit würden pro Tag etwa 250 Menschen eintreffen, sagte Frank Nürnberger, Leiter der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), der „Bild“-Zeitung. Im September seien es noch 550 gewesen.

Der MAZ-Faktencheck

In loser Folge geht die MAZ Gerüchten und Halbwahrheiten rund um das Thema Flüchtlinge auf den Grund.

Themen des Faktenchecks sind Kriminalität, Gesundheit, Arbeitsmarkt und Integration.

Mit dem Start des Faktenchecks hat die MAZ geschaut, wie viele Flüchtlinge in den einzelnen Landkreisen leben und wie ein Asylverfahren abläuft.

Folge 1: Landkreise sprechen von Notstand

Folge 2: Steigt durch Asylbewerber die Kriminalität?

Folge 3: Sind Flüchtlinge wirklich ansteckend?

In Eisenhüttenstadt sind ein Drittel der Plätze nicht belegt

In der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt gibt es Nürnberger zufolge derzeit 1500 freie Plätze - ein Drittel ist nicht belegt. „Jetzt können wir alle Asylbewerber gleich nach der Ankunft registrieren. Auch die medizinische Erstuntersuchung findet zeitnah statt.“

Es gibt einen Grund, warum weniger Flüchtlinge ankommen

Auch das Innenministerium hat seine Prognose von 36.000 erwarteten Neuankömmlingen auf 30.000 korrigiert. Als Grund führte Sprecher Ingo Decker das Winterwetter an, das die Fahrt über das Mittelmeer erschwere. Außerdem wirkten die Grenzmaßnahmen in Mazedonien und der Türkei sowie die Erklärung der Westbalkanstaaten zu „sicheren Herkunftsländern“. Nur mehr zwei Drittel der im Land ankommenden Flüchtlinge stammen laut Decker aus Syrien, ein Fünftel aus Afghanistan.

Von dpa

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