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Flughafen BER soll 65.000 Jobs schaffen

Berlin Brandenburg Flughafen BER soll 65.000 Jobs schaffen

Noch steht nicht fest, wann der neue Flughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) überhaupt eröffnet wird. Doch BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup glaubt, der BER werde sich zum Wirtschaftsfaktor Nummer eins in Berlin-Brandenburg entwickeln. Frühere Arbeitsmarktprognosen hat er deutlich nach oben korrigiert – und träumt schon von einer Erweiterung.

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Der neue Flughafen soll viele Jobs bringen.

Quelle: dpa

Berlin. Wird am Ende alles gut? Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup prophezeit dem neuen Großflughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) eine goldene Zukunft und korrigiert frühere Arbeitsmarktprognosen deutlich nach oben. Der Airport soll sich zum Wirtschaftsfaktur Nummer eins in Berlin-Brandenburg entwickeln. Bis zum Jahr 2035 sollen am und um den Flughafen zwischen 55.000 und 65.000 Jobs entstehen.

Heute verdienen direkt und indirekt mit den Flughäfen Tegel und Schönefeld etwa 21.000 Menschen ihr Geld. Auch die Wertschöpfung soll sich verdreifachen - von heute rund drei Milliarden Euro im Jahr auf dann acht bis neun Milliarden Euro. Frühere Prognosen gingen davon aus, dass durch den BER bis zu 40.000 Arbeitsplätze entstehen - in Handel, Gastronomie und Logistik.

Masterplan 2040

Lütke Daldrup begründet seine optimistische Prognose mit dem Ausbauprogramm Masterplan 2040. Dadurch soll sich die Passagier-Kapazität durch weitere Terminals und Fluggaststeige von 27 Millionen auf 48 Millionen im Jahr 2030 und rund 55 Millionen im Jahr 2040 erhöhen. Teil des Konzepts, das der Flughafenchef am Dienstag erstmals näher erläuterte, soll der Bau der Airport-City sein. Zwischen der Autobahn A113 und dem Hauptterminal sollen Bürogebäude, Einkaufszentren, Restaurants, Hotels und Kongresszentren entstehen.

Ein neuer Stadtteil soll entstehen

„Der BER hat immobilienwirtschaftlich eine sehr interessante Perspektive“, sagte Lütke Daldrup. Es solle ein neuer Stadtteil entstehen, dessen Strahlkraft auf Brandenburg und Berlin ausstrahlen werde. Besonders in Berlin ist die Nachfrage nach Büroflächen derzeit sehr hoch. Nur einen Bruchteil der Gebäude will die Flughafengesellschaft selbst entwickeln, der Grund und Boden gehört. Das Unternehmen setzt vor allem auf Privatinvestoren.

Durch die Airport-City soll ein Transportsystem führen, der Parkplätze, den neuen Stadtteil und das Terminal verbindet. Ob es sich dabei um einen Zug, eine Magnetschwebebahn oder eine Seilbahn handelt, ist noch unklar. Für den Ausbau des Flughafens, dessen Eröffnungstermin immer noch unklar ist, hat Lütke Daldrup 2,3 Milliarden Euro veranschlagt.

Von Torsten Gellner

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