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Flugstreik bremst schwer kranken Maurice aus

Junge an Hirntumor erkrankt Flugstreik bremst schwer kranken Maurice aus

Der an einem lebensgefährlichen Hirntumor erkrankte Maurice (12) sollte am Mittwochmorgen eigentlich nach London fliegen. Dort steht eine wichtige Untersuchung an. Doch der Flug von Tegel wurde kurzfristig gestrichen: Warnstreik! Im MAZ-Video macht der verzweifelte Vater seinem Unmut Luft.

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Maurice am Morgen auf dem Weg zum Flughafen.

Quelle: Julian Stähle

Blankenfelde-Mahlow. Tausende Passagiere waren am Mittwoch vom Warnstreik an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld betroffen. Doch während bei den meisten Flugreisenden der Flieger zur Arbeit oder in den Urlaub gestrichen wurde, ging es bei Familie Wegner aus Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) um die Gesundheit ihres Sohnes.

Der 12-jährige Maurice ist an einem gefährlichen Gehirntumor erkrankt und wartet derzeit auf eine lebensrettende Behandlung. Am Mittwoch wollte er eigentlich mit seinen Eltern zu einer ärztlichen Untersuchung nach London fliegen. Um vier Uhr machte die Familie sich mit dem Taxi auf den Weg zum Flughafen. Doch dort erfuhren sie, dass der 7-Uhr-Flug nach Heathrow nicht abheben wird. Im MAZ-Video macht Vater Maik Wegner seinem Unmut Luft.

Maurice wird nun in Großbritannien behandelt

Vater Maik war am Morgen verzweifelt, schon seit Monaten bangt er um das Leben seines Sohnes. Zwar konnte die Familie Dank eines öffentlichen Hilferufs des Vaters, der in Berlin als Polizist arbeitet, Spendengelder in Höhe von mehr als 400.000 Euro sammeln. Das Geld ist überlebenswichtig für die Behandlung des Tumors im Kopf des Jungen. Doch die New Yorker Krebsklinik hat keinen Platz für den Schüler frei.

Nun wartet in London die nächste Chance. Die Familie hätte am Mittag einen wichtigen Termin in der Harley Street Clinic in London gehabt. Der ist nun geplatzt. Ob die für Donnerstag geplante Untersuchung stattfinden kann, ist noch unklar. Dabei soll Maurice mit einem speziellen MRT untersucht werden. Dann entscheiden die Ärzte, ob er operiert werden kann.

Der Schock kam am Flughafen

Der Schock kam am Flughafen: Ihr Flug nach London wurde gestrichen.

Quelle: Julian Stähle

Wir haben am Mittwoch auch mit Maurice gesprochen. Wie es ihm derzeit geht und wie es nun in London weitergeht, erfahren Sie morgen auf www.MAZ-online.de.

Von MAZonline

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