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Flugzeug gegen Bus: 500 Verletzte am BER

Notfallübung am Flughafen Schönefeld Flugzeug gegen Bus: 500 Verletzte am BER

Ein voll besetztes Flugzeug kracht gegen einen Passagierbus, 500 Menschen werden verletzt, rund 1500 Einsatzkräfte sind vor Ort. Dieses Szenario hat sich am Sonnabend auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) abgespielt. Zum Glück war bei der bisher größten Notfallübung in Brandenburg alles nur gespielt.

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Notfallübung am BER.

Quelle: dpa

Schönefeld. Katastrophenschützer, Feuerwehr, Rettungsdienste und die Polizei haben auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) die bislang größte Notfallübung in Brandenburg abgehalten.

Airbus kracht gegen Passagierbus

Als Szenario war auf dem Vorfeld der Zusammenstoß eines voll besetzten Airbus’ A380 mit einem Passagierbus aufgebaut. Danach hatten rund 1400 Rettungskräfte 500 Menschen zu versorgen, die Hälfte von ihnen spielten Verletzte. 300 Feuerwehrleute, 200 Rettungsdienstkräfte und 500 Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes waren mit rund 400 Fahrzeugen im Einsatz.

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Schönefeld, 16. April 2016 – Auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld wurde die bisher größte Notfallübung im Land Brandenburg abgehalten. Simuliert wurde bei Dauerregen der Zusammenstoß eines Flugzeuges mit einem Passagierbus – mit 500 Verletzten und 1500 Einsatzkräften.

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„Irgendwann gibt es eine Eröffnung des Flughafens“

Mit der Großübung bereiteten sich die Behörden des Landkreises Dahme-Spreewald und die Polizei von Bund und Land auf einen möglichen schweren Unfall auf dem künftigen Hauptstadtflughafen vor. „Irgendwann gibt es eine Eröffnung des Flughafens und dann wird der Landkreis für den Rettungsdienst zuständig sein“, sagte die Sprecherin der Kreisverwaltung, Heidrun Schaaf.

Zusammenarbeit der Rettungsdienste

Geprobt wurde die Zusammenarbeit der Rettungsdienste aus vier Landkreisen sowie der Feuerwehren von Berlin und Brandenburg. Für die Abwicklung von Anfragen wurden Polizeidienststellen in fünf ostdeutschen Bundesländern zusammengeschaltet, um rund 1500 simulierte Anrufe von Angehörigen der von dem Unfall betroffenen Menschen zu beantworten.

Patientenkarten im Dauerregen aufgeweicht

Ordnungsdezernent Wolfgang Starke von der Kreisverwaltung zog am Nachmittag eine positive Bilanz. „Alles ist wie geplant abgelaufen, die Alarmierungen der zuständigen Stellen haben zuverlässig funktioniert“, sagte er. Auch Notarzt-Leiter Bretag zeigt sich zufrieden. „Uns hat zunächst nur zu schaffen gemacht, dass wir im Dauerregen keine Zelte für die Versorgung der Verletzten hatten.“ Probleme gab es auch mit den Patientenkarten für die Verletzten-Dummys, die im Dauerregen aufgeweicht sind.

Schwerverletzte zu spät im Krankenhaus

Beobachter der Feuerwehr kritisierten allerdings am Rande des Einsatzes, dass es eineinhalb Stunden dauerte, bis die ersten Verletzten in die Krankenhäuser abtransportiert wurden. Nach den Regeln der Notfallmedizin sollten Schwerverletzte nach einem solchen Unfall möglichst innerhalb einer Stunde in einem Krankenhaus sein. „Zunächst ist es notwendig, die Schwerverletzten medizinisch zu versorgen und eine Reihenfolge festzulegen, damit die am schwersten Verletzten zuerst in eine Klinik kommen“, erläuterte Bretag dazu.

Von dpa

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