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Brandenburg Frank Schmökel sitzt jetzt im Gefängnis
Brandenburg Frank Schmökel sitzt jetzt im Gefängnis
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15:59 26.04.2017
Sexualstraftäter und Mörder Frank Schmökel. Quelle: dpa
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Duben/Potsdam

Der verurteilte Mörder und Sexualstraftäter Frank Schmökel ist nach mehr als 20 Jahren im Maßregelvollzug in den regulären Strafvollzug gekommen. Er wurde inzwischen in die Justizvollzugsanstalt Duben (Dahme-Spreewald) verlegt, wie das Justizministerium am Mittwoch in Potsdam mitteilte.

Das Oberlandesgericht Brandenburg/Havel hatte verfügt, dass die Unterbringung im Maßregelvollzug in einer Psychiatrie nicht weiter vollstreckt wird. Als Grund nannte das Gericht, dass für den heute 54-Jährigen laut einem Gutachten derzeit kein weiterer Therapieerfolg zu erwarten sei. Schmökel leide unter einer narzisstischen und dissozialen Psychose“. Die Sonderbehandlung sei nun nicht mehr vertretbar. Mit der Verlegung beginne die Vollstreckung der lebenslangen Freiheitsstrafe, teilte eine Sprecherin mit. Danach steht Sicherungsverwahrung an.

Schmökel konnte immer wieder flüchten

Die Haftanstalt ist die sicherste und neueste in Brandenburg. Schmökel sollte dort einen eigenen Haftbereich erhalten, weil er als äußerst gefährlich und hoch manipulativ gilt. Im Maßregelvollzug war er bislang isoliert worden.

Dem Verbrecher gelang eine spektakuläre Flucht

Frank Schmökel gelang seit 1988 siebenmal die Flucht aus Haft und Maßregelvollzug.

Im Oktober 2000 stach er einen Pfleger nieder, der ihn zum Besuch seiner Mutter begleitet hatte. Auch die Mutter wurde schwer verletzt.

Auf der Flucht erschlug Schmökel einen 60 Jahre alten Mann in einer Strausberger Laubenkolonie und flüchtete mit dessen Auto. In Sachsen wurde der Ausbrecher angeschossen und schließlich gefasst.

Immer wieder war Schmökel die Flucht aus dem Maßregelvollzug gelungen - zuletzt im Oktober 2000. Dabei erschlug er einen Rentner. Er wurde 2002 zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. In den Maßregelvollzug war Schmökel gekommen, weil er mehrfach Mädchen (13, 8 und 11 Jahre alt) missbraucht hatte.

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Von MAZonline mit dpa

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