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Früherer DDR-Vize-Minister beigesetzt

Beerdigung von Horst Stechbarth Früherer DDR-Vize-Minister beigesetzt

Am Donnerstag ist der frühere DDR-Vize-Verteidigungsminister Horst Stechbarth in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) auf dem Südwestkirchhof beerdigt worden. Rund 200 Menschen haben von ihm Abschied genommen. Bei der Beerdigung waren viele DDR-Symbole zu sehen.

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Der frühere DDR-Vize-Verteidigungsminister Horst Stechbarth (Foto vom 30.09.1981) ist am 8. Juni gestorben.

Quelle: Zentralbild

Stahnsdorf. Etwa 200 Trauergäste haben am Donnerstag vom früheren Vize-Verteidigungsminister der DDR, Horst Stechbarth, Abschied genommen. Er war am 8. Juni im Alter von 91 Jahren gestorben. Zur Trauerfeier in der Trauerhalle auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) kamen auch ältere Herren mit NVA-Uniformmützen. Zwischen den Blumen in der Trauerhalle war eine DDR-Fahne zu finden. Außerdem wurden einige der zu DDR-Zeiten an Stechbarth verliehenen Orden und seine Generalsmütze präsentiert.

 Die Generalsmütze des ehemaligen DDR-Vizeverteidigungsministers Generaloberst Horst Stechbarth

Die Generalsmütze des ehemaligen DDR-Vizeverteidigungsministers Generaloberst Horst Stechbarth

Quelle: dpa-Zentralbild

Stechbarth war Chef der Landstreitkräfte der NVA und ging Ende 1989 in den Ruhestand. Er war verantwortlich für den alljährlichen Aufmarsch der Soldaten und Panzer zum Geburtstag der DDR am 7. Oktober in Berlin. Nach der Wende gab es gegen ihn keine strafrechtlichen Konsequenzen wegen Amtsmissbrauchs oder Korruption. Zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis wegen der Mauertoten wurde hingegen Verteidigungsminister Heinz Keßler verurteilt, der mittlerweile 96 Jahre alt ist.

 Eine Dienstflagge der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR liegt zwischen Trauerkränzen für den ehemaligen DDR-Vizeverteidigungsminister G

Eine Dienstflagge der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR liegt zwischen Trauerkränzen für den ehemaligen DDR-Vizeverteidigungsminister Generaloberst Horst Stechbarth.

Quelle: dpa-Zentralbild

Familie und Wegbegleiter nahmen in der MAZ Abschied von Stechbarth

Stechbarths Familie hat kürzlich in der MAZ mit einer Traueranzeige öffentlich Abschied von ihm genommen. „In Dankbarkeit für ein langes und erfülltes Leben nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem geliebten Vater, Opa und Uropa“, schrieben sie.

 Kranzschleifen mit der Aufschrift "Ein letzter Salut"

Kranzschleifen mit der Aufschrift "Ein letzter Salut".

Quelle: dpa-Zentralbild

Auch die Mitglieder der Regionalgruppe Potsdam des Verbands zur Pflege der Traditionen der NVA und der GT schalteten eine Anzeige. Sie schrieben: „Das Leben eines aufrechten, geachteten Militärs der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik hat sich vollendet.“

Zum Tode von Horst Stechbarth sind zwei Traueranzeigen in der MAZ geschaltet worden

Zum Tode von Horst Stechbarth sind zwei Traueranzeigen in der MAZ geschaltet worden.

Quelle:

Von dpa

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