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Brandenburg Gab es im Maskenmann-Fall Falschaussagen?
Brandenburg Gab es im Maskenmann-Fall Falschaussagen?
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11:33 14.01.2016
Ermittlungsakten im Storkower Entführungsfall. Quelle: dpa
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Cotbus

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat bei ihren Ermittlungen zu möglichen Falschaussagen im „Maskenmann“-Prozess mit der Zeugenvernehmung begonnen. Befragt werden Prozessbeteiligte und Polizeimitarbeiter, wie Behördensprecherin Petra Hertwig sagte.

Um wie viele Zeugen es sich handelt und wann die Vernehmungen abgeschlossen sein werden, blieb unklar. Die Befragungen werden von Staatsanwaltschaft und Polizei gemacht.

Drei Polizisten und eine Sachverständige werden in dem Ermittlungsverfahren verdächtigt, als Prozesszeugen vor Gericht bewusst falsche Angaben gemacht zu haben.

In dem Indizienprozess in Frankfurt (Oder) ging es um Überfälle auf Millionärsfamilien südöstlich von Berlin in den Jahren 2011 und 2012. In einem Fall wurde ein Manager von einem Mann mit einer Art Imkermaske entführt und auf einer Schilfinsel festgehalten. Das Opfer konnte sich befreien.

Der Angeklagte war auf Grundlage von Indizien im vergangenen Sommer wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Seine Anwälte legten Revision ein.

Die Ermittlungen gegen die Polizisten und die Sachverständige hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) eingeleitet. Später wurden sie nach Cottbus verlagert.

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Von dpa

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