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Gauland: Merkel „hat einen Vogel“

AfD-Chef beleidigt Kanzlerin Gauland: Merkel „hat einen Vogel“

Der Brandenburger AfD-Vorsitzende Alexander Gauland reitet scharfe Attacken gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Ihre Asylpolitik sei „Irrsinn“, Merkel habe einen „Vogel“. Während sich seine Partei einer Hetzkampagne ausgesetzt sieht, ruft Gauland dazu auf, in der Flüchtlingsfrage ein „unfreundliches Gesicht“ zu zeigen.

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Alexander Gauland

Quelle: dpa-Zentralbild

Frankfurt (Oder). Der Landesvorsitzende der Brandenburger AfD, Alexander Gauland, hat die Asylpolitik der Bundesregierung als „Irrsinn“ bezeichnet und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, sie habe einen „Vogel“. Bei einer Rede in Frankfurt (Oder) am Mittwochabend forderte Gauland die Abriegelung der deutschen Grenze. „Ich will eine Grenze haben gegenüber denjenigen, die hier nicht hergehören und nicht zu uns kommen sollen“, sagte er.

„Diese Frau hat einfach einen Vogel“

Merkel habe behauptet, die deutsche Außengrenze sei nicht zu sichern, so Gauland. Zugleich fliege sie in die Türkei, um Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan darum zu bitten, seine weitaus größere Grenze abzuriegeln, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen. „Was ist das für ein Irrsinn? Diese Frau hat einfach einen Vogel“, sagte Gauland.

Schließlich griff Gauland Merkels inzwischen berühmt gewordene Erklärung ihrer Flüchtlingspolitik an und rief seine Anhänger dazu auf, ein „unfreundliches Gesicht“ zu zeigen. „Zeigen wir ein unfreundliches Gesicht, wenn es hilft, den Irrsinn ungesteuerter Zuwanderung zu stoppen“, sagte er.

Die AfD sieht sich als Opfer einer Hetzkampagne

Merkel hatte die Aufnahme von Flüchtlingen aus Ungarn mit den Worten begründet: „Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land“, hatte Merkel gesagt.

Die AfD inszeniert sich inzwischen als Opfer einer Hetzkampagne und wirft den anderen Parteien pauschal vor, „Hassbotschaften“ gegen die AfD auszusenden.

Von Torsten Gellner

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