Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneefall

Navigation:
Gauland kämpft für das „Zigeunerschnitzel“

AfD gegen politisch korrekte Sprache Gauland kämpft für das „Zigeunerschnitzel“

Die AfD will umstrittene Begriffe wie „Mohrenkopf“ und „Zigeunerschnitzel“ rehabilitieren. Im täglichen Umgang mit diesen Begriffen habe laut Parteivize Alexander Gauland ein „Irrsinn“ um sich gegriffen. Ein Vorbild im Kampf gegen die politisch korrekte Sprache sieht er im designierten US-Präsidenten Donald Trump.

Voriger Artikel
Dauerfrost: Winter kommt im Januar zurück
Nächster Artikel
Augenblicke-Siegerfoto: Sie können mitwählen!

Gauland will politisch inkorrekte Begriffe wieder salonfähig machen.

Quelle: dpa

Potsdam. Die AfD will politisch umstrittene Begriffe wie „Mohrenkopf“ und „Zigeunerschnitzel“ wieder salonfähig machen. Es sei völlig überzogen, „den Leuten zu verbieten, Mohrenköpfe zu essen - nicht weil das nicht schmeckt, sondern weil das Wort „Mohrenkopf“ ein rassistischer Begriff sei“, sagte der stellvertretende Parteichef Alexander Gauland. Im täglichen Umgang mit diesem und ähnlichen Begriffen habe ein „Irrsinn“ um sich gegriffen, der zeige, „dass hier eine sogenannte Kulturrevolution völlig übertrieben worden ist“. Die Bezeichnungen „Mohrenkopf“ und „Negerkuss“ werden wegen der rassistischen Konnotation im offiziellen Sprachgebrauch größtenteils vermieden.

Rehabilitieren will der 75-jährige auch das „Zigeunerschnitzel“. Er selbst verwende immer noch das Wort „Zigeuner“, betonte Gauland. „Ich kann ja auch nicht die Operette „Der Zigeunerbaron“ in „Sinti-und-Roma-Baron“ umbenennen“, fügte er hinzu.

AfD: Gender-Mainstreaming ist „Unsinn“

Ein Vorbild im Kampf gegen die politisch korrekte Sprache sieht Gauland im designierten US-Präsidenten Donald Trump. Dessen Wahl sei „eine kulturelle Reaktion“ auf eine Entwicklung, die es auch überall in Europa gebe, sagte der Partei-Vize.

Doch die AfD hat nicht nur ein Problem mit neuen Begriffen. Sie will auch gesellschaftliche Entwicklungen rückgängig machen. Gauland kritisierte, bei der Gleichberechtigung der Geschlechter sei jedes Maß verloren gegangen. Die „Gender-Mainstreaming“ genannte Strategie zur Förderung der Gleichstellung bezeichnete er als „Unsinn“. Er sagte: „Wenn US-Präsident Barack Obama entscheiden muss, ob Weiblein, die sich als Männlein fühlen, aber trotzdem nur weibliche Geschlechtsorgane haben, auf eine Männer-Toilette gehen können, dann müssen Sie sagen, das ist nur noch Schwachsinn.“

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Die SPD will mit CDU/CSU über eine Große Koalition verhandeln – war das die richtige Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg