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Gefährliche „Waldbrandsaison“ in Brandenburg

Schon jetzt mehr Brände als 2014 Gefährliche „Waldbrandsaison“ in Brandenburg

Die „Waldbrandsaison“ ist in vollem Gang. Und dieses Jahr ist es wesentlich schlimmer als noch 2014. Bisher gab es knapp 220 Brände, bei denen fast 300 Hektar geschädigt wurden. Daran konnte auch der teils kräftige Regen nichts ändern. In den kommenden Tagen drohen weitere Brände.

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Waldbrand in Stülpe Ende Juli 2015.

Quelle: Margrit Hahn

Potsdam. In Brandenburg gab es bis Ende Juli 2015 rund 220 Brände. Damit hat es in den hiesigen Wäldern schon öfter gebrannt als im gesamten vergangenen Jahr.,

Bei den Bränden wurden fast 300 Hektar geschädigt wurden, wie der Waldbrandschutz-Beauftragte des Landes, Raimund Engel, sagte. 2014 seien es knapp 120 Waldbrände und 27,4 Hektar gewesen. Als “Waldbrandsaison“ gilt die Zeit von März bis Ende September.

Besonders heftig wüteten die Feuer (mal wieder) auf dem alten Schießplatz „Altes Lager“ bei Jüterbog (Teltow-Fläming). Allein dort waren etwa 200 Hektar betroffen.

In Stülpe brannte Ende Juli ein riesiges Stück Waldboden. Rund dreißig Feuerwehrleute waren im Einsatz – unter Lebensgefahr.

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen stark steigen. Die neue Woche könnte wieder den einen oder anderen Waldbrand auslösen, sagte Engel.

Waldbrand-Gefahrenstufe steigen

Für Samstag war in Brandenburg die Waldbrand-Gefahrenstufe zwei beziehungsweise drei vorhergesagt. Im Norden sei die Gefahr gering, während es im Rest des Landes eine “mittlere Gefährdung“ geben sollte.

Am Sonntag könnten dann die Stufen drei und vier erreicht werden. Die Waldbrandgefahrenstufen reichen von eins (“sehr geringe Gefahr“) bis fünf (“sehr hohe Gefahr“).

Kamera-Überwachung der Wälder

Ein Drittel der Brandenburger Landesfläche, also rund 1,1 Millionen Hektar, sind Waldgebiete. Die Wälder werden mit mehr als hundert Kameras überwacht, die jegliche Rauchentwicklung registrieren. In den Wäldern ist jedes offene Feuer in Wäldern verboten.

Keine Entspannung durch Regen

Auch die zuweilen kräftigen Regengüsse in den zurückliegenden Wochen haben nichts an der hohen Waldbrandgefahr geändert, wie ein Sprecher des Wetterdienstes sagte. “Bei Starkregen fließt das Wasser sehr schnell ab und kann nicht richtig versickern“, erläuterte der Sprecher. Die Böden blieben deshalb in der Tiefe trocken.

INFO: Die aktuellen Vorhersagen für das regionale Wetter unter www.MAZ-online.de/wetter

Von MAZonline

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