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Brandenburg Getötete Polizisten: Boxspende bringt 7500 Euro
Brandenburg Getötete Polizisten: Boxspende bringt 7500 Euro
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14:51 28.04.2017
Zwei Beamte wollten einen Autofahrer stoppen. Doch der psychisch kranke 24-Jährige lenkte er den Wagen auf die beiden Polizisten und überfuhr sie. Quelle: dpa
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Oegeln

Bei einer privaten Spendenaktion für die Hinterbliebenen der beiden in Ostbrandenburg getöteten Polizisten sind insgesamt 7500 Euro zusammengekommen. Das teilte Kriminaloberkommissar Lutz Boltz als Initiator am Freitag zum Abschluss mit.

Er hatte als Anreiz seine vom ehemaligen Schwergewichts-Weltmeister Max Schmeling (1905-2005) unterzeichneten Boxhandschuhe ausgesetzt und Ex-Boxer Axel Schulz als Promoter gewonnen. Sie legten fest, dass derjenige an der Verlosung der Sammlerstücke teilnimmt, wer zugunsten des Polizeihilfevereins „Grüner Stern“ spendet. Gewonnen hat die Boxhandschuhe Boltz zufolge eine Frau aus Frankfurt (Oder).

Kriminaloberkommissar Lutz Boltz (l.) und Ex-Boxer Axel Schulz haben für die Hinterbliebenen der getöteten Polizisten eine Spendenaktion gestartet. Quelle: dpa

„Auf so viel Zuspruch habe ich nicht einmal zu hoffen gewagt“, sagte der 59-Jährige Boltz. Was Boltz besonders berührte: Viele der Unterstützer hätten erklärt, dass sie auch ohne die Boxhandschuhe Geld gespendet hätten.

Als ein 24-Jähriger am 28. Februar in Oegeln bei Beeskow die beiden Beamten mit Tempo 160 überfuhr und tödlich verletzte, war Lutz Boltz ganz in der Nähe. Seine Kollegen wollten den psychisch kranken mutmaßlichen Mörder mit einem Nagelbrett auf seiner Flucht stoppen. Zuvor hatte er nach bisherigem Ermittlungsstand unter Drogeneinfluss seine Großmutter getötet. Der Beschuldigte wurde nach seiner Festnahme in die geschlossene Psychiatrie in Brandenburg an der Havel eingewiesen.

Von MAZonline

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