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Brandenburg Gift-Eier auch bei Kaufland in Brandenburg
Brandenburg Gift-Eier auch bei Kaufland in Brandenburg
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16:59 04.08.2017
Auch in Brandenburg gelangten Fipronil-Eier in den Handel. Quelle: dpa
Potsdam

Die Brandenburger und Berliner Kaufland-Filialen könnten flächendeckend mit Eiern beliefert worden sein, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sind. Das bestätigte das Verbraucherministerium auf Anfrage. Die Eier stammen aus dem Kaufland-Großlager in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz), von wo aus Filialen in Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen beliefert werden.

Kaufland hat die betroffene Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. August 2017 aus dem Verkauf genommen, teilte das Unternehmen mit. Es würden nur noch Eier von Lieferanten verkauft, für die ein Nachweis vorliegt, dass die Ware fipronilfrei ist. Nachweislich nicht betroffen seien regionale Lieferanten und K-Bio-Eier.

Ministerium: Eier aus Brandenburger Produktion sind sicher

Eier aus Brandenburger Produktion sind laut Ministerium sicher. Es lägen keine Hinweise vor, dass Eier aus Brandenburg mit dem in der Nutztierhaltung unerlaubten Wirkstoff Fipronil belastet sein könnten, teilte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Linke) mit. So ergaben inzwischen vorliegende Eigenkontrollergebnisse der Firma Landkost – Ei GmbH in Bestensee keine Belastung mit Fipronil.

Zuvor hatten schon etliche andere Handelsketten reagiert und vorsorglich bestimmte Eier aus dem Sortiment genommen, wie Aldi, Rewe und Penny.

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Von Torsten Gellner

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