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Brandenburg Giftiges Gas im BND-Neubau sorgt für Großeinsatz
Brandenburg Giftiges Gas im BND-Neubau sorgt für Großeinsatz
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16:37 24.10.2016
Einsatzkräfte der Feuerwehr bereiten sich in Berlin vor der in Bau befindlichen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) auf den Einsatz vor. Quelle: dpa
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Berlin

In einem Gebäude der künftigen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin-Mitte ist am Montag Gas ausgetreten. Im Keller sei aus einer Batterie ein giftiges Gasgemisch entwichen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es enthielt unter anderem Schwefelsäuredämpfe und habe sich in den Räumen ausgebreitet. Da sich zu der Zeit keine Bauarbeiter in dem Rohbau aufhielten, wurde niemand verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr ist ein technischer Defekt als Auslöser wahrscheinlich.

Insbesondere waren Spezialkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Quelle: dpa

Die defekte Batterie gehörte vermutlich zur Notstromversorgung des Rohbaus. Die Feuerwehr wurde gegen 10 Uhr alarmiert. Rund 30 Einsatzkräfte, überwiegend Spezialisten für Gefahrenstoffe, waren angerückt. Die Feuerwehr stellte sicher, dass keine weiteren Gefahrenstoffe austreten konnten.

Die Feuerwehr trug Schutzanzüge. Quelle: dpa

Das betroffene Eckgebäude des neuen BND-Komplexes ist noch im Bau. Der BND soll das Gebäude nach aktuellem Stand im Jahr 2017 endgültig beziehen.

Der BND-Komplex ist ein Problem-Bau. Quelle: dpa

Der ursprünglich bis 2013 geplante Umzug des Bundesnachrichtendienstes von Pullach bei München nach Berlin hatte sich wegen Pfusch am Bau und Technikproblemen immer wieder verzögert. In dem 35 Fußballfelder großen Areal in Berlin-Mitte arbeiten schon mehrere Hundert BND-Mitarbeiter. Sie testen als Vorhut für den Gesamtumzug der insgesamt 4000 Mitarbeiter die Alltagstauglichkeit der neuen Zentrale.

Von Christina Peters

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