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Brandenburg Google-Geldsegen für Brandenburger Vereine
Brandenburg Google-Geldsegen für Brandenburger Vereine
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15:06 27.02.2016
Quelle: dpa
Berlin

Drei Vereine aus Brandenburg gehören zu den Siegern der Impact Challenge des Internetunternehmens Google. Die Potsdamer „Gemüse Ackerdemie“, der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) aus Groß Kreutz und die Bad Belziger Gruppe Empowerment for Refugees (beide Potsdam-Mittelmark) können sich über je 10 000 Euro zur Realisierung ihrer Projekte freuen.

Insgesamt fördert Google in seinem Wettbewerb 100 lokale und zehn überregionale Organisationen, die sich mit innovativen Ideen für die Gemeinschaft einsetzen. Mehr als 2200 Projekte hatten sich um die Preisgelder in Höhe von fast vier Millionen Euro beworben. Eine Fachjury wählte 210 Initiativen aus, in einer Online-Abstimmung wurden schließlich die Sieger gekürt.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt CVJM-Jugendreferent Sascha Hartwig. Er konnte sich auf Unterstützung aus ganz Deutschland verlassen, verrät Hartwig: „Wir haben in unseren Strukturen sehr für unsere Sache getrommelt.“ Beworben hatte sich der Verein mit einem Projekt, das Jugendliche vom Computer wegholen will.

Bei der Siegerehrung im Berliner Café Moskau feierten 400 Gäste das ehrenamtliche Engagement. Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamts für das Zusammenleben. „Was wir in Deutschland brauchen – heute vielleicht sogar mehr als je zuvor – sind Bürgerinnen und Bürger, die sich sozial engagieren“, so Nahles. Der Beitrag, den sozial engagierte Bürger für die Gesellschaft leisten, sei in Zahlen kaum zu bemessen.

In der Hand halten die Preisträger ihre gewonnenen Gelder freilich noch nicht. „Das wird noch einige Zeit dauern“, erklärt Sascha Hartwig. Dann aber will der CVJM die Ausstattung für sein erlebnispädagogisches Angebot kaufen.

Ein Trostpflaster von jeweils 1000 Euro ging an die unterlegenen Initiativen, darunter die Flößergemeinschaft Finowfurt, das Sozial-Therapeutische Institut Berlin-Brandenburg und ein Sprachprojekt des Potsdamer Konflikthauses.

Von Saskia Popp

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